Halbe Milliarde Facebook-Nutzerdaten einsehbar


Es scheint alle paar Wochen taucht im Bereich von Facebook ein weiteres Datenleck mit ein paar Millionen Nutzerdaten hier und ein paar Millionen Passwörtern dort auf. Nun lagen gut eine halbe Milliarde Daten frei zugänglich auf Amazon Cloud-Diensten herum.

Externe App-Entwickler handelten wohl etwas sorglos

Facebook

Datenlecks & Pannen in Serie

Die Internetplattform Facebook hat offenbar ein allgemein organisatorisches Problem mit dem Umgang der Kundendaten. Nach einer Reihe von „Pannen“ passierte dem Social Network ein weiterer Lapsus im Rahmen mutmaßlicher Fahrlässigkeiten. Facebook speicherte offenbar über angeheuerte Firmen einen ganzen Satz von Kundendaten auf einem der Öffentlichkeit zugänglichen Cloud-Server von Amazon. Nicht weniger als rund 540 Millionen Kundendaten einsehbar.

Öffentlich einsehbar waren lt. des IT-Sicherheitsunternehmens UpGuard u.a. Kommentare, Namen und alles was einem so gefallen hat. Facebook erklärte, dass es den Nutzern dieser Daten, welche für die App-Entwicklung verwendet würden, nicht gestattet gewesen sei, die Daten an anderen Stellen abzuspeichern. Das Social Netzwerk wolle nun zusammen mit den App-Entwicklern für besseren Datenschutz sorgen.

Erst kürzlich erklärte Facebook-Chef Mark Zuckerberg, dass er u.a. die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) für vorbildlich halte und er plädiere für einen internationalen Datenschutz-Standard.

Die letzte Daten-„Panne“ liegt erst einige Wochen zurück. Von rund 50 Millionen Facebook-Nutzern waren Nutzername sowie Passwort in Kombination im Klartext lesbar zugänglich.

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