Kabel Deutschland erhielt Abfuhr für Drosselung von max. 0,5% der Kunden


Die Geschwindigkeitsdrosselungen bei Filesharing durch Kabel Deutschland wurden vom Münchener Landgericht vorläufig ausgebremst. Verbraucherschützer klagten gegen die Reduzierung der Bandbreite trotz Flatrate-Angebot. Es dürfe keine Einschränkungen geben.

Kabel Deutschland bremste bei Bedarf maximal 0,5% der Kunden aus

Internet

Flatrate bedeutet keinerlei Einschränkungen

Eine Flatrate ist nicht immer die Flatrate wie es bei zahlreichen Kunden bzw. Verbrauchern den Anschein hat. Die beständige Nutzung der Internetleitung ohne zeitliche Beschränkung, zu jeder Tages- und Nachtzeit, stellt im eigentlichen Sinne eine Internet-Flatrate dar. Doch muss sich die kontinuierliche Internetverbindung zum monatlichen Pauschalpreis nicht unbedingt auf die Geschwindigkeit (Datendurchsatz) beziehen.

Vor einigen Jahren waren noch Volumen-Tarife gang und gäbe. Nach dem Erreichen des monatlichen Pauschalvolumens der genutzten Daten gab es für den Rest des Monats weitere Verbindungen nur gegen Aufpreis. Die Flatrates haben diese Volumen-Tarife längst vom Markt verdrängt.

Dennoch vertreiben einige Internetprovider nach wie vor einen quasi Volumen-Tarif. Die Geschwindigkeit wird nach dem Überschreiten des vereinbarten Datenvolumens innerhalb eines Monats teils drastisch reduziert. Für Schlagzeilen sorgte bereits die Deutsche Telekom, als die ersten Pläne für eine solche Datendrosselung an die Öffentlichkeit getragen wurden.

Auch Kabel Deutschland mit seinem Breitband-Kabelnetz nimmt bei seinen Internet-Flatrates nach dem Ausschöpfen des bestimmten Kontingents eine Drosselung bei der Geschwindigkeit vor. Auf den ersten Blick gegenüber dem Kunden kein großes Manko, denn diesem steht es frei, sich für oder gegen ein Angebot zu entscheiden. Den Verbraucherschützern war jedoch der fehlende eindeutig sichtbare Hinweis auf diese Geschwindigkeitsreduzierung ein Dorn im Auge. Final landete der Fall beim Landgericht München I.

Die Verbraucherschützer des vzbv sind der Ansicht, dass Kabel Deutschland den Kunden einen uneingeschränkten Internetzugang gewähren müsse, wie dieser von den Verbrauchern auch erwartet würde. Es sei den Kunden nicht zuzumuten, die bereits genutzte Datenmengen ständig im Auge zu behalten.

Der Vorwurf bezieht sich lediglich auf Daten via Filesharing

Demnach pflegte es Kabel Deutschland, auch Internet-Tarife mit bis zu 100 Mbit/s im Download nach dem Erreichen von 10 Gigabyte pro Tag eine Drosselung auf lediglich 100 Kbit/s vorzunehmen. Dieses “Byte-Zählen” mit anschließender Geschwindigkeitsreduzierung bezog sich jedoch nur auf das Filesharing, meist genutzt für das Tauschen von Programmen bzw. anderen Dateien.

Das Landgericht München I gab nun den Verbraucherschützern recht. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig.

Kabel Deutschland erklärte, diese Drosselung beim normalen Internetverkehr nicht anzuwenden. Für 99,5 Prozent der Kunden sei diese Regelung ohne Belang.

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