Schnelles Internet durch Breitband wohl Zukunftsmusik


Ein schnelles Internet für Jedermann, inkl. den Haushalten in ländlichen Gebieten, dürfte noch lange Zukunftsmusik bleiben. Die Ziele sind zwar gesteckt, aber die Energiewende gibt samt Klimaschutzprogramm ein gutes Beispiel ab, wie es tatsächlich aussehen könnte.

Gesteckte Ziele alleine führen noch längst nicht zum Ziel

Internetauftritt

Eines der teuersten Internetsysteme humpelt hinterher

Der Internetausbau im Bundesgebiet geht nur schleppend voran. Die rund um die Versteigerung der 5G-Lizenzen geschlagenen Wellen waren weitaus höher als die in die Praxis umgesetzte Maßnahmen, die Haushalte flächendeckend mit einem echten (!) Breitbandanschluss zu versorgen. Die von der Bundesregierung bereitgestellten Gelder wurden bisher nur zu einem Bruchteil für die Kabel- und Anschlussverlegung verwendet, dafür aber umso mehr für Beratungen durch Dritte.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) wollte wissen, welche Maßstäbe die Konsumenten für die Definition Breitbandanschluss eigentlich ansetzen und startete eine entsprechende Umfrage. Demnach gehen 65 Prozent der Befragten im Alter von über 18 Jahren von einer Datenmenge von mindestens 30 Mbit/s aus, um von einer Breitband-Grundversorgung sprechen zu können. Die Rufe nach schnellerem Internet sind vor allem in den ländlichen Gebieten stark zu hören.

Handelte die Bundesregierung beim Ausbau der Breitbandversorgung ebenso wie bei der Energiewende, dann stehen die Chancen auf das Erreichen der selbst gesetzten Ziele denkbar schlecht. Ab dem Jahr 2025 soll es lt. Koalitionsvertrag einen Rechtsanspruch auf “schnelles Internet” geben. Die EU gab den Europäischen Kodex für Kommunikation (EECC) vor und dieser muss in nationales Recht umgesetzt werden. Das deutsche Telekommunikationsgesetz (TKG) steht daher unter Bearbeitung. Allerdings ist kaum anzunehmen, dass die Umsetzung des “schnellen Internets” ebenso flüssig von der Hand geht wie die Umsetzung der erschwerlichen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sowie das beschneidende Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG).

Lina Ehrig, Leiterin im vzbv-Team Digitales und Medien bezeichnet die “zeitgemäße Grundversorgung mit Breitband” ebenso “essenziell wie der Wasser- und Stromanschluss”. Allerdings ist diese These sehr schnell wieder relativiert, wenn aufgrund der angepeilten Energiewende der Saft für jegliches Betreiben von IT-Gerätschaften ausbleibt.

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