Der mehrstündige Stromausfall in Teilen Berlins dürfte so manchem Hany-Nutzer den Schweiß auf die Stirn getrieben haben. Doch dieser wurde um die Erkenntnis bereichert, dass ohne Strom eben nichts mehr geht.

Strom kommt doch aus der Steckdose ?!

Mobilfunknetz
Akkupufferung für Mobilfunknetze ist keine Selbstverständlichkeit

Der länger anhaltende Stromausfall in Teilen Berlins, u.a. in Köpenick, kann durchaus auch als ein kleiner „Feldversuch“ betrachtet werden, der nicht nur die Folgen von gekappter Stromenergie aufzeigt, sondern damit auch gleichzeitig die tief sitzende Abhängigkeit. „Strom aus der Steckdose“ wird bereits als so selbstverständlich angesehen, dass neben Dunkelheit und kalten Wohnräumen auch ein Ausfall der Mobilfunknetze für so manchen Nutzer völlig überraschend kam.

Das Smartphone angesteckt zum Laden und mitgenommen zum Surfen und Telefonieren. Alltag. Doch das Gespräch und Surf-Vergnügen hält auch nur solange an, wie die Funkmasten ihren Dienst tun. So manche Mobilstation hat während des Stromausfalls in Berlin die Arbeit eingestellt, wie Tagesspiegel (Mittwoch) berichtete. Dabei können die großen Mobilfunk-Betreiber Telefónica (O2), Telekom, E-Plus und Vodafone die Gewährleistung ziemlich unterschiedlich handhaben. Demnach setzen Vodafone, O2 und E-Plus eine Akkupufferung für ihre Mobilfunknetze ein. Dazu zählten herkömmliche Akkus ebenso wie Brennstoffzellen oder Dieselaggregate. Herkömmlich gepufferte Mobilfunkstationen können nach einem Stromausfall bis zu 2 Stunden in Betrieb gehalten werden. Bei Aggregaten könne der netzunabhängige Betrieb auch zwischen vier und sechs Stunden aufrecht erhalten bleiben.

Doch die Akkupufferung von Mobilfunkstationen ist keine Selbstverständlichkeit, sondern erfolgt scheinbar nach Ermessen des Providers. Viele Anlagen seien nicht gegen Versorgungsunterbrechungen gesichert und dies betreffe vor allem die neu errichteten Stationen. Offenbar den Kosteneinsparungen geschuldet.

Der Stromausfall in den betroffenen Regionen Berlins dauerte teils mehr als 24 Stunden. Heizungen blieben kalt, die Lichter aus, Bahnen stellten teilweise den Betrieb ein, die Feuerwehr war in Sonderbereitschaft und die Polizei fuhr in den dunklen Straßen Sonderstreifen. So mancher Teen dürfte in der Dunkelheit, so ganz ohne funktionierendes Smartphone keinerlei Ideen gehabt haben, wie diese Zeit zu überbrücken sei.


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