EZB-Negativzinsen wirken sich auf Pflegeversicherung aus


Die Negativzinsen der EZB wirken sich nachteilig auf den Fonds der gesetzlichen Pflegeversicherung aus. Anstatt Renditen zugunsten der Versicherten fallen für das Fondsvermögen Strafzinsen an.

Strafzinsen sind inzwischen wieder rückläufig

EZB-Frankfurt

EZB hält noch an Negativzinsen fest

Die beharrlich geführte Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) wirkt sich sehr sichtbar auf die Sparanlagen der Anleger aus. Kleinere Geldbeträge rentieren mit fast keinen oder sogar null Zinsen. Weniger offensichtlich sind die Konsequenzen auf die gesetzlich einbehaltenen Abgaben für die soziale Pflegeversicherung (SPV). Die Abgaben der Arbeitnehmer fließen in den Pflegevorsorgefonds und die Deutsche Bundesbank ist die Verwalterin mit dem Ziel der „Geldvermehrung“ zugunsten der Versicherten. Nach einer schriftlichen Anfrage der Bundestagsabgeordneten Pia Zimmermann (Die LINKE) antwortete das Bundesgesundheitsministerium (BMG) jedoch mit weniger zufriedenstellenden Details.

Demnach sind bis Ende 2017 rund 3,827 Milliarden Euro in den Pflegevorsorgefonds geflossen. Die bisherige „Geldvermehrung“ fällt jedoch ernüchternd aus. Seit dem Jahr 2015 hat sich das durch Renditen anteilige Vermögen nicht vermehrt, sondern ist sogar um 40.000 Euro geschrumpft. Eine Folge der von der EZB eingeführten Negativzinsen. Die „gute“ Nachricht: Die anfallenden Negativzinsen sind rückläufig. Während im Jahr 2015 noch ca. 17.000 Euro Strafzinsen entnommen werden mussten, fielen im Jahr 2017 „nur“ noch 9.500 Euro an.

Die neuen DSL Flatrate Tarife von skyDSL, DSL Angebot, DSL Tarif, preisgünstig

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.