HöheresRenteneintrittsalter zur Renten-Vermeidung


Die Anhebung des Renteneintrittsalters mutet eher nach Vermeidungspolitik als nach einer Kompensation des sog. demographischen Wandels an. Mit steigendem Alter vor dem ersten Rentenbezug werden immer mehr Menschen gar nicht mehr ins Rentendasein wechseln können.

Forderungen nach Rentenanhebung auf 69 Jahre werden lauter

Renteneinkommen

Sozialverträgliches Ableben noch vor Erreichen des Rentenalters erwünscht

Der demographische Wandel ist die Begründung für ein steigendes Renteneintrittsalter schlechthin. Die Menschen werden immer älter und somit müsse auch die Lebensarbeitszeit angehoben werden, so der vermeintlich logisch klingende Tenor. Nicht nur dass an diesem Punkt die tatsächliche Entwicklung des durchschnittlich erreichten Lebensalters hinterfragt wird, welche mitunter aufgrund steigender Anzahl von ernährungsbedingten Krankheiten rückläufig ist, sondern dass auch bei der Bestimmung der künftigen Altersgrenzen die “üblich verdächtigen” Modellrechnungen zum Tragen kommen. Ganz nach dem Motto “wenn die Entwicklungen so wären, dann hätten wir dieses und jenes Ergebnis”, werden für die Rentenpolitik eben diese “Studienergebnisse” zu Rate gezogen.

Die Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre hätte zur Folge, dass ein steigender Anteil der Ruheständler dieses Alter gar nicht mehr erreicht und somit die von ihm ebenfalls finanzierte Rentenkasse nicht mehr in Anspruch genommen werden kann. Bereits im Jahr 2019 erreichte ein Anteil von rund 17 Prozent aller Verstorbenen das Alter von 67 Jahren gar nicht mehr erreicht. 14,4 Prozent der Verstorbenen war jünger als 65 Jahre, so lt. Neue Osnabrücker Zeitung (Freitag) die Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion. Nun dient die deklartierte Coronapandemie und die daraus resultierten hohen Ausgaben der öffentlichen Hand dazu, Forderungen für die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 69 Jahre zu stellen. Damit wäre im Jahr 2019 mit 19,8 Prozent fast ein Fünftel aus dem “Raster gefallen” aufgrund seines Ablebens vor dem ersten Rentenbezug.

Die Anhebung des Renteneintrittsalters sieht eher nach einer “Rentenvermeidungspolitik” als nach einem notwendigen Ausgleich der fiktiv steigenden Lebenserwartung aus.

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