„Rentenexperte“ rechnet mit abnehmender Altersarmut


Ein von der Bundesregierung beauftragter „Rentenexperte“ rechnet mit einer abnehmender Altersarmut. Die Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent sei nutzlos.

Debatten um Altersarmut seien Panikmache

Renteneinkommen

Rentner werde es künftig eher besser gehen

Das Gerede um finanziell schlecht gestellte bzw. sogar verarmte Rentner sei übertrieben. Franz Ruland, Vorsitzender des Sozialbeirats der Bundesregierung und ehemaliger Geschäftsführer des Verbandes der Rentenversicherungsträger, warnte vor eine Panikmache bei den Debatten um die Altersarmut. Den Rentnern von heute erginge es „besser als jeder anderen vorher und nachher“, so Ruland lt. Bild (Montagsausgabe). Ruland gehe davon aus, dass das Problem der Altersarmut künftig eher abnehmen als zunehmen werde.

Aktuell seien rund 2,5 Prozent der Rentner auf die Grundsicherung im Alter angewiesen. Im Jahr 2015 haben demnach Ehepaare durchschnittlich mehr als 2.500 Euro monatlich zur Verfügung gehabt. Alleinstehende Männer bezogen mehr als 1.600 Euro und alleinstehende Frauen mehr als 1.400 Euro pro Monat. Die Abhängigkeit von der Grundsicherung liege in der gesamten Bevölkerung mehr als vier Mal so hoch. Die Zahl der von Grundsicherung abhängigen Rentner zwar ansteigen, aber weitaus weniger als „befürchtet“, so Ruland. Er rechnet mit einem Anstieg der Renten um 34 Prozent bis zum Jahr 2030, deutlich stärker als die Preise. Mit dem Anstieg der Kaufkraft werde die Altersarmut tendenziell abnehmen.

Das Absenken des Rentenniveaus werde nich zwangsläufig zu einer größeren Altersarmut führen, so der Rentenexperte. Die Löhne werden demnach stärker ansteigen als die Renten. Sollte die Bundesregierung die Pläne des bei 48 Prozent stabilisierten Rentenniveaus verwirklichen, so profitierten davon besonders die Ruheständler mit einer hohen Rente. Das stabilisierte Rentenniveau bringe daher „nichts“.

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