Die Zahl der Haushalte im Bundesgebiet wird weiter abnehmen. Dazu kommt eine Absenkung der Quote der Personen pro Haushalte. Gleichzeitig steigt die Zahl der Bundesbewohner weiter an. Eine Umschreibung für die „erweiterte Obdachlosigkeit“?

Ab 2040 rund ein Viertel der Einwohner in Single-Haushalten

Armut
Dafür steigende Anzahl der 2-Personen-Bänke?

Das ursprüngliche Bild einer Familie im Haushalt wird sich im Bundesgebiet weiter drastisch verändern. Die Zeiten von 2 oder 3 Generationen hinter jeder Haustüre sind ohnehin schon Ausnahmefälle. Eine aktuelle Studie der Statistiker von Destatis besagt nun, dass im Jahr 2040 bereits 25 Prozent der Bundesbewohner einen Single-Haushalt führen werde. Im Jahr 2018 lag die Zahl der allein geführten Haushalte demnach noch bei 17,3 Millionen. Im Jahr 2040 wird die Anzahl auf voraussichtlich 19,3 Millionen ansteigen.

Bei rund 41,4 Millionen Haushalte im Jahr 2018 lag die Quote der Single-Haushalte bei ca. 21 Prozent. Im Jahr 2040 werde die Zahl der Privathaushalte auf rund 42,6 Millionen ansteigen. Im gleichen Zeitraum werde die Zahl der Menschen in den Haushalten von 82,5 Millionen auf 81,7 Millionen sinken.

Im Jahr 2018 lag die Zahl der 2-Personen-Haushalte bei 14,0 Millionen, im Jahr 2028 bei rund 14,27 Millionen liegen und bis 2040 wieder auf 14,1 Millionen absinken. Von einer permanenten Abnahme gehen die Destatis-Statistiker bei den 3-Personen-Haushalten aus. Voraussichtlich werde die Anzahl im Jahr 2040 um rund 4,4 Millionen bzw. um 11 Prozent niedriger liegen als im Jahr 2018. Bis dahin dürfte auch die Zahl der 4-Personen-Haushalte um 7 Prozent auf 4,8 Millionen gesunken sein.

Pro Haushalt waren im Jahr 2018 durchschnittlich 2,0 Personen (2,3 im Jahr 1991). Die Quote wird bis 2040 um 0,1 Punkte auf 1,9 Personen pro Haushalt abnehmen.

In den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg erwartet Destatis bis 2040 eine Zunahme der Gesamt-Haushaltszahl um jeweils 7 Prozent. Gleichzeitig wird die Zahl der Haushalte in Thüringen um -8 Prozent und in Sachsen-Anhalt um -9 Prozent absinken.

Steigende Einwohnerzahl bei sinkender Anzahl der Haushalte?

Gemäß den offiziellen Zahlen von Destatis lebten im Jahr 2018 rund 82,79 Millionen Menschen. Die Zahl der in Haushalten lebenden Menschen wird dagegen mit 82,5 Millionen beziffert. Damit lebten ca. 279.000 Menschen offensichtlich nicht in Haushalten sondern in nicht beschriebenen Unterkünften bzw. Freiluftplätzen, wie z.B. Hotels, Pensionen, Wohnwägen, Zelten, Autos, Bahnhöfen und Brücken. Da die Einwohnerzahl aufgrund der beständigen und beschleunigten Zuwanderung weiter ansteigt, die Zahl der Haushalte allerdings gemäß Voraussicht absinkt, ebenso wie die durchschnittliche Zahl der Personen pro Haushalte und die Armut immer weitere Ausmaße annimmt, kann davon ausgegangen werden, dass ein immer größerer Teil der Bundesbewohner das Dasein ohne ein Dach über den Kopf fristen muss.

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