Der Türkei bricht der Tourismus weg – Bis zu 25% Preissenkung


Die Wirtschaft der Türkei erleidet seit geraumer Zeit empfindliche Rückschläge. Eines der tragenden Hauptpfeiler ist der Tourismus und hier drohen die Urlauber langsam auszubleiben. Zu den Hauptgründen zählen die terroristischen Anschläge, die Reaktionen des türkischen Militärs und nicht zuletzt die durch Sanktionen angeschlagene Wirtschaft Russlands.

Türkei senkte die Preise um bis zu 25 Prozent

Meeresurlaub

In der Türkei bricht der Tourismus weg

Im vergangenen Jahr besuchten rund 42 Millionen Menschen die Türkei. Die Tourismusbranche nahm rund 30 Milliarden US-Dollar ein. Im ersten Halbjahr 2015 stellte das Türkische Statistische Institut (TUIK) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Rückgang im Tourismus um 13,8 Prozent fest.

Die ersten ausbleibenden Touristen musste die Türkei im vergangenen Jahr schon bald nach dem Verhängen der Russland-Sanktionen durch die EU erleiden, wie DW.de (11.08.15) berichtete. Das durchschnittliche Tourismus-Aufkommen aus Russland betrug ca. 4,5 Millionen Personen und brach nach den ersten wirtschaftlichen Strafmaßnahmen sehr schnell um 30 Prozent ein.

Für allgemeine Verunsicherungen bei den Touristen sorgen vor allem die Bürgerkriege in den benachbarten Ländern Syrien und Irak. Die Gäste-Anzahl der Hotels schmolz dahin. Im Mittelpunkt stehen die Aktionen des türkischen Militärs im Osten des Landes gegen den sog. “Islamischen Staat (IS)” sowie die PKK. Ein trauriger Höhepunkt der anhaltenden Unruhen war der Anschlag von Suruc. Anschließend gaben zahlreiche Länder, darunter auch Deutschland, Warnhinweise für die Türkei heraus. So warnte u.a. das Auswärtige Amt die Reisenden vor den Besuchen der osttürkischen Region. Öffentliche Verkehrsmittel in den größeren Städten sollen gemieden werden.

Türkei ruderte dagegen – Bis zu 25% Preissenkung

Ein weiteres Problem für die Tourismusbranche in der Türkei stellten die zahlreichen Flüchtlinge aus den Krisengebieten dar. Die Region Izmir verliere massiv an Touristen, da hunderttausende Flüchtlinge vor allem in Parks und Gärten von Izmir vorzufinden seien. Alleine aus Syrien befinden sich rund 130.000 Menschen in Izmir. Die Türkei reagierte inzwischen mit Preisnachlässen um bis zu 25 Prozent, um dem Ausbleiben der Touristen etwas entgegen zu setzen. Die Verluste der türkischen Tourismusbranche werden für das Jahr 2015 auf mehr als 5 Milliarden Dollar geschätzt.




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