1. Halbjahr 2016: Bund trieb Schulden fast alleine an


Der Schuldenberg der Bundesrepublik ist im ersten Halbjahr 2016 um 0,7 Prozent angewachsen. Ende Juni standen die öffentlichen Haushalte mit 2,0375 Billionen Euro in der Kreide.

Der Bund trieb den Schuldenstand fast alleine nach oben

Verteuerungen

Bund erhöhte Schulden um 21,4 Mrd. Euro

Die Schulden des Bundes, der Länder, Gemeinden und der Sozialversicherung kletterten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 um 0,7 Prozent nach oben. Der Schuldenstand betrug am Ende des ersten Halbjahres 2.037.500 Millionen Euro. Der ausstehende Gesamtbetrag erhöhte sich um 14,9 Milliarden Euro, wie Destatis am Mittwoch meldete.

Gegenüber dem Stand 31. Dezember 2015 sorgte der Bund mit einer Schuldenanhebung um 21,4 Milliarden Euro für den größten Beitrag. Anteilig erhöhte der Bund seine Schulden um 1,7 Prozent auf 1.286.400 Millionen Euro. Die Länder reduzierten dagegen ihren Schuldenstand im gleichen Zeitraum um 0,9 Prozent bzw. um 5,4 Milliarden Euro. Ende Juni 2016 waren die Länder mit insg. 607.500 Millionen Euro verschuldet. Bayerns Schuldenberg schrumpfte um 7,9 Prozent und Mecklenburg-Vorpommern reduzierte die Ausstände um 4,8 Prozent. Sachsen-Anhalt und Hamburg schraubten dagegen ihre Schulden um 5,8 Prozent bzw. 4,5 Prozent nach oben.

Die Gemeinden und Gemeindeverbände reduzierten ihre Schulden ebenfalls. Im ersten Halbjahr 2016 schrumpfte der Schuldenberg um 0,8 Prozent bzw. um 1.100 Millionen Euro auf 143.100 Millionen Euro.

Dagegen sorgte die Sozialversicherung für einen weiteren Aufbau der Schulden. Zwischen Jahresanfang und Ende Juni kletterte der Schuldenstand um 0,1 Prozent auf 489 Millionen Euro an.


Tarifomat24.de

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