2014 gestiegene Erwerbstätigenquote: EU-Ziel 2020 rückt näher


Die Erwerbstätigenquote in der EU stieg im Jahr 2014 um ein weiteres Stück an. Das Ziel von mindestens 75% im Jahr 2020 rückt etwas näher. Dafür müssen sich allerdings die EU-Mitgliedsländer Griechenland und Kroatien besonders kräftig ins Zeug legen.

Vier EU-Mitgliedsländer haben das Ziel Erwerbstätigenquote 2020 bereits erreicht

EU

Das Ziel von 75% Erwerbstätigenquote vor Augen

Ein Lichtblick in der EU-weiten Konjunkturflaute? Im Jahr 2014 stieg die Erwerbstätigenquote der 20- bis 64-jährigen Personen in der EU auf 69,2% und rückte damit dem bisherigen Höchstand von 70,3% im Jahr 2008 um ein Stück näher, wie die Europäische Statistikbehörde (Eurostat) am Donnerstag mitteilte. Das Niveau der Erwerbstätigenquote wie vor der (Banken-) Finanzkrise wurde noch nicht erreicht, aber immerhin der erste Anstieg seit dem Beginn der EU-weiten Verwerfungen.

Die Erwerbstätigenquote der Frauen ist demnach seit 2010 beständig angestiegen und übertraf mit 63,5% im Jahr 2014 den bisherigen Spitzenwert von 62,8% aus dem Jahr 2008. Bei den Männern stieg die Erwerbstätigenquote in der EU im Jahr 2014 gegenüber 2013 ebenfalls an, aber der bisherige Höchstwert wurde mit 75,0% im vergangenen Jahr noch nicht erreicht.

Bis zum von Brüssel gesteckten Ziel, bis zum Jahr 2020 eine Erwerbstätigenquote bei den 20- bis 64-Jährigen von mindestens 75% zu erreichen, ist noch ein weiter Weg. Vier EU-Mitgliedsstaaten haben das “Ziel 2020” bereits erreicht. Die höchsten Quoten wiesen im Jahr 2014 die Länder Schweden (80,0%), Deutschland (77,7%), das Vereinigte Königreich (76,2%) und die Niederlande (76,1%) auf. Den weitesten Weg haben die Länder Griechenland (53,3%), Kroatien (59,2%) sowie Spanien und Italien (jeweils 59,9%) noch vor sich.


Tarifomat24.de

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