Arbeitssuchende Schulabgänger und Azubi suchende Betriebe


Unternehmen wollen möglichst billige Arbeitskraft und Auszubildende eine möglichst hohe Vergütung, vor allem als spätere Fachkraft in ihrer Berufssparte. Ein inkompatibles Zusammenspiel, welches in 2019 zu mehr als 73.000 suchenden Schulabgängern und über 53.000 suchenden Betrieben führte.

Mindestausbildungsvergütung soll für Linderung sorgen

Frauen im Job

Hauptschulabgänger haben einen immer schwereren Stand

Das allgemeine Niederhalten und Drücken der Löhne bleibt nicht ohne Folgen. Die politischen Abteilungen, welche den Niedriglohnsektor einführten und auch seit Jahren ausweiteten, jammern nun über ein Mangel an Fachkräftenachwuchs. Als wenn es den Azubis völlig egal wäre, wie hoch das durchschnittliche Einkommen in ihrer Berufssparte als spätere Fachkraft sein wird, wundern sich die verantwortlichen Arbeitsmarktgestalter über so manchen Unwillen der jungen Menschen. Dazu gesellt sich ein allgemeiner Zerfall des Bildungssystems, welche immer weniger Schüler mit einer ausreichenden Grundbildung in den Arbeitsmarkt entlässt. Den Unternehmen sind Schulabgänger mit Top-Resultaten und möglichst geringen bis gar keine Gehaltsansprüche in der Zukunft natürlich am liebsten.

So verwundert es auch nicht, dass lt. aktuellen Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) derzeit rund 73.700 Jugendliche bisher vergebens nach einem Ausbildungsplatz Ausschau halten und dies bei rund 53.100 gegenüberstehenden unbesetzten Ausbildungsplätzen.

Für den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) sind die Probleme offenkundig. Es mangelte an Ausbildungsplätze für die auch ein Hauptschulabschluss ausreichend sei. Dazu sei auch eine bessere Bezahlung während und nach der Ausbildung notwendig. Fehlen dürfe auch nicht eine hohe Ausbildungsqualität sowie eine gute Berufsperspektive. Das duale Ausbildungssystem nehme Schaden an Niedriglohn und eine mangelnde Tarifbindung, so der DGB. Es liege auf der Hand, dass Berufe unattraktiv erscheinen, wenn darin Fachkräfte weniger als 2.000 Euro brutto im Monat erhalten. Im „Osten Deutschlands“ sei dies bei jeder dritten Fachkraft der Fall.

Nun seien die Unternehmen am Zug und die Bundesregierung stelle mit der Mindestausbildungsvergütung für Azubis die richtigen Weichen.

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