Der Export und Import der Euroländer sowie die Länder der gesamten EU stagnierte im April 2023 weiterhin. Nur wenige Länder konnten die Ein- und Ausfuhren steigern.

Euroländer erwirtschafteten Defizit

Wirtschaftsmotor
Weniger Handelsvolumen als noch vor einem Jahr

Der Wirtschaftsmotor innerhalb des Wirtschaftsgebietes des Euros kommt noch immer nicht in Fahrt und nährt sich zudem von den Waren aus Drittländern. Nach vorläufigen Berechnungen der EU-Statistikeinrichtung Eurostat wurden im April 2023 um 3,6 Prozent weniger Waren ausgeführt als im April 2022. Das Volumen der exportierten Waren lag bei 216,0 Milliarden Euro. Im gleichen Zeitraum wurden Waren im Wert von 227,7 Mrd. Euro in die Eurozone eingeführt. Ein Rückgang um 11,9 Prozent gegenüber April 2022.
Damit erwirtschafteten die Länder des Euroraumes im April 2023 einen Außenhandelsdefizit von 11,7 Milliarden Euro. Bereits im Vorjahres-April erwirtschaftete der Euroraum ein Defizit in Höhe von 34,5 Mrd. Euro.

Im Zeitraum Januar bis April 2023 beliefen sich die Warenausfuhren aus der Eurozone auf 940,0 Milliarden Euro.

EU ebenfalls mit Defizit

Das Volumen der im April 2023 aus der EU ausgeführten Waren betrug 192,1 Milliarden Euro und damit um 3,5 Prozent niedriger als im April 2022. Im gleichen Monat April 2023 betrugen die Einfuhren 206,1 Milliarden Euro, ein Minus um 15,4 Prozent gegenüber 2022. Das im April 2023 von der EU eingefahrene Defizit erreichte den Betrag von 14,1 Milliarden Euro (44,5 Mrd. Euro im April 2022).

Im Zeitraum Januar bis April 2023 betrugen das Exportvolumen aus der EU 841,2 Milliarden Euro.

Nur wenige steigerten Export

Von allen Mitgliedsländern konnten 11 ihren Export im April 2023 gegenüber den Vorjahres-April steigern. Die anderen Mitgliedsländer exportierten im gleichen Zeitraum weniger Waren in die Drittländer. Die größten Rückgänge verzeichneten Finnland (-10,2 %), Griechenland (-10,7 %), Belgien (-12,8 %) und Irland (-17,4 %). Am meisten zulegen konnten Luxemburg (26,5 %), Litauen (29,0 %) und Slowakei (39,5 %).

Importe überwiegend gesunken

Bei den Einfuhren konnten im April 2023 lt. Eurostat lediglich vier Mitgliedsländer Anstiege vorweisen, die höchsten erreichten Zypern (11,5 %) und Malta (25,4 %). Die größten Einfuhr-Rückgänge hatten Finnland (-34,4 %), Litauen (-36,9 %) Kroatien (-38,5 %) und Estland (-49,3 %).

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