Baubranche hält Konjunktur 2019 am Leben


Die Baubranche wird voraussichtlich in den Jahren 2019 und 2020 neben den abkühlenden Wirtschaftsbranchen die treibende Kraft bleiben. Doch die Bundesregierung müsse für die Schaffung neuen Wohnraumes neue Prioritäten setzen.

Wohnungsbau wird voraussichtlich Antriebsmotor bleiben

Baubranche

Konjunkturantrieb Branche Wohnungsbau

Nachdem die Konjunktur in den wichtigen und großen Sparten Verarbeitendes bzw. Produzierendes Gewerbe erste sichtbare Dellen vorweist und die Konsumenten lt. letztem GfK-Bericht weniger Laune zum Einkaufen verspüren, bleibt dennoch eine Branche, die für das erhoffte Wirtschaftswachstum auch im Jahr 2019 beitragen könnte.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sieht die Bauwirtschaft als eine wichtige Stütze für die Konjunktur. In den Bereichen Tief-, Gewerbe- und Wohnungsbau können demnach die Unternehmen mit einem Anstieg des nominalen Bauvolumens von rund 7,5 Prozent im Jahr 2019 und mit 6,5 Prozent im Jahr 2020 rechnen.

Größter Antriebsmotor innerhalb der Baubranche sei der aktuell florierende Wohnungsbau. Unterstützung erhalte dieser Sektor u.a. von der Politik. Doch diese müsse sich lt. DIW für die Schaffung neuen Wohnraumes eher auf gezielte Anreize zur Nachverdichtung und Innenentwicklung konzentrieren, als „mit der Gießkanne zu fördern.“ Die räumlich fokussierte Förderung des sozialen Wohnungsbaus solle eine hohe Priorität besitzen.


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