Beschäftigtenzuwachs verliert weiter an Schwung


Während des dritten Quartals 2019 ist die Zahl der Beschäftigten im Bundesgebiet erneut angestiegen. Zwar mit abnehmender Dynamik, aber dennoch ein neuer Rekordstand seit dem Anschluss der neuen Bundesländern. Überwiegend dürfte es sich um einen weiteren Ausbau des Niedriglohnsektors handeln.

Zuwachs Beschäftigte weit unterm 5-Jahres-Durchschnitt

Arbeiter

Mehr Menschen beschäftigt - Zu welchem Lohn?

Die Beschäftigung im Niedriglohnsektor hat Hochkonjunktur. Auf dies weisen die neuen Zahlen der Statistikeinrichtung Destatis zum Arbeitsmarkt im Bundesgebiet hin. Demnach stieg die Beschäftigtenzahl im dritten Quartal 2019 gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr um 0,8 Prozent bzw. um 356.000 Beschäftigte an. Damit waren zum Stand Ende September rund 45,4 Millionen Menschen erwerbstätig.

Allerdings nehme die Dynamik beim Zuwachs der Beschäftigtenzahl ab. Auf Jahressicht betrug die Zunahme im ersten Quartal 1,1 Prozent und im zweiten Quartal 1,0 Prozent. Der Zuwachs gegenüber dem Vorquartal betrug in den Monaten Juli bis September 0,3 Prozent bzw. 151.000 Menschen und damit inzwischen deutlich weniger als der Durchschnitt in einem dritten Quartal in den vergangenen fünf Jahren mit 255.000 Menschen. Wird der Zuwachs noch von saisonalen Effekten bereinigt, bleibt im dritten Quartal 2019 ein Beschäftigtenzuwachs um 0,1 Prozent bzw. um 37.000 Menschen.

Bei Gegenüberstellung der konjunkturellen Daten sowie der Zunahme der Kurzarbeit, kann die Qualität der (vermeintlich) neuen Arbeitsplätze gut abgelesen werden. Hauptsächlich dürfte es sich um Erwerbstätigkeiten im niedrig bezahlten prekären Bereich handeln.

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