Bundesbank zeichnet für Konjunktur finsteres Bild


Mit ihrem Monatsbericht Juli 2019 zeichnete die Deutsche Bundesbank ein eher finsteres Bild für die deutsche Wirtschaft. Die Konjunkturdellen werden größer und im zweiten Quartal dürfte das BIP sogar etwas rückläufig gewesen sein.

Die Wirtschaftsfaktoren ziehen sich gegenseitig nach unten

Konjunktur

Der Wirtschaftsmotor dreht immer langsamer

Die Deutsche Bundesbank sieht die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal 2019 im Rückwärtsgang. Gemäß ihres Monatsberichts Juli 2019 geht die Bundesbank von einem Rückschritt beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) aus. Vorreiter der gebremsten bis nun rückläufigen Wirtschaft waren die industriellen Zweige, insbesondere die Autoindustrie. Inzwischen hat die Flaute auch die Bauwirtschaft erreicht. Zwar boomt diese Branche nach wie vor, aber gegenwärtige Produktion sowie Auftragsbücher lassen jeweils im Umfang nach.

Hinzu komme die rückläufige Nachfrage nach Industriegütern und dies aus dem In- sowie aus dem Ausland. Besonders einschneidend seien die Rückläufigen Bestellungen bei Neufahrzeugen. Positive Aspekte findet die Bundesbank bei der Lage im Arbeitsmarkt. Diese sei nach wie vor auf Touren. Allerdings ließe sich anhand einer guten Arbeitsmarktlage trotz rückläufiger Wirtschaft auch die Qualität der Beschäftigungen ablesen. Weniger Produktion durch mehr Hände ergeben zwangsläufig ein geringeres Entgelt bzw. eine höher Zahl der prekär Beschäftigten.

Im Mai 2019 lag demnach die Anzahl der Erwerbstätigen saisonbereinigt um rund 21.000 Menschen höher als im April. Gegenüber dem Mai im Jahr 2018 lag die Zahl der Beschäftigten um 462.000 bzw. um 1,0 Prozent höher. Die größten Zuwächse verzeichneten die Branchen wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen sowie der Handel. Dennoch bleibe auch der Arbeitsmarkt von einer anhaltenden Konjunkturflaute verschont. Stützend auf die Auswertungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) dürfte die Arbeitslosigkeit in den kommenden drei Monaten etwas ansteigen.

Geringere Entgelte für Beschäftigte und eine steigende Arbeitslosigkeit haben naturgemäß starken Einfluss auf die Konsumfreude der Menschen. Der Einzelhandel könnte diese Konsequenz alsbald zu spüren bekommen.

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