Corona-Virus – Es droht massive Unterversorgung


Während Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sinniert, man sei auf einen Ausbruch der Corona-Krankheit vorbereitet, stimmt der Verband der Amtsärzte gänzlich andere Töne an. Nun seien Maßnahmen für den Ausbau der womöglich notwendigen Kapazitäten ohnehin zu spät.

Sparmaßnahmen sorgten für massive Unterversorgung im Notfall

Virus

Vorbereitung lt. Spahn sieht gänzlich anders aus

Die Bundesregierung, allen voran Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), versucht sich in der Beschwichtigung der offenbar überschätzten Gefahr, vom sich verbreitenden Coronavirus überrumpelt zu werden. “Wir” seien auf eine mögliche Corona-Epidemie vorbereitet, so der Tenor.

Schon etwas näher an der potenziellen Masse der Betroffenen und auch gleichzeitig an der Realität befinden sich dagegen die sog. Amtsärzte an den jeweiligen Gesundheitsämtern und diese können den Aussagen der Bundesregierung so nicht Folge leisten. Insgesamt sehe es eher schlecht aus, sollte der Corona-Virus im Bundesgebiet flächenweise übergreifen. Die jeweiligen Einrichtungen können lokal durchaus mit einzelnen Fällen umgehen, aber sollte es zu einer Welle von Neuinfektionen kommen, fehlte es schlicht an Kapazitäten, so Ute Teichert, Vorsitzende des Ärzte-Bundesverbandes zur Neuen Osnabrücker Zeitung (Donnerstag). Der aktuelle Fall in Nordrhein-Westfalen, in dem zwei Patienten eine große Anzahl von Kontakten pflegten, führte die amtlichen Ärzte bereits an die Grenzen ihrer Möglichkeiten.

Teichert könne sich einfach nicht vorstellen, wie es zu bewerkstelligen sei, sollte eine größere Epidemie ausbrechen und im gesamten Bundesgebiet stehen lediglich 2.500 Amtsärzte in 380 Gesundheitsämtern zur Verfügung. Sollte es zum Ernstfall kommen, werde das “medizinische Personal überall gebraucht”, so Teichert. Nun sei es für die Aufstockung von Kapazitäten zu spät. Die Sparmaßnahmen im Rahmen des öffentlichen Gesundheitsdienstes kämen jetzt zum Tragen und bis zum Erreichen der notwendigen Kapazitäten, “ist Corona bereits weitergezogen”, so die Verbandsvorsitzende.

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