Corona-Warn-App lediglich pseudo-freiwillig?


Angesichts der propagierten Freiwilligkeit und das überwiegende “Desinteresse” zur geplanten Corona-Warn-App stellt sich die grundsätzliche Frage über die Sinnhaftigkeit. Letztendlich dürfte es sich auf eine umfangreiche “Überzeugungsarbeit” über die Medien hinauslaufen, denn die “Alltags-Maske” ist fast schon ein fester Bestandteil der “neuen Normalität”.

Normgeber verzichtet auf Pflicht und setzt auf Pseudo-Freiwilligkeit

Virus

Covid-19: Je gefährlicher, desto freiwilliger für die App

Ein gesetzlicher Zwang zur Nutzung der geplanten sog. Corona-Warn-App im Bundesgebiet erscheint gar nicht erforderlich. Schon alleine über die Medien könnte dafür Sorge getragen werden, dass diese App zu einer Voraussetzung für die Teilhabe am Alltagsleben zu einer Voraussetzung wird. Wer heute aus einem Laden hinausgeworfen wird, weil dieser keine Mundschutzmaske trägt, wird aller Wahrscheinlichkeit ohne parat stehender Corona-Warn-App künftig vom selben Laden erst gar nicht hineingelassen werden. Das Gleiche gilt für das Betreten von öffentlichen Einrichtungen und sogar des Arbeitsplatzes. Besonders pikant wäre die Situation einer “erwünschten” Corona-Warn-App für das Betreten von Behörden und sonstigen Agenturen. Eine flächendeckende “Überzeugung” für den vermeintlichen Sinn dieser App im Rahmen zur Bekämpfung der gefährlichen Corona-19 Krankheit würde quasi einer erzwingenden Verordnung gleichkommen.

Die Gefahr der Pseudo-Freiwilligkeit sieht offenbar auch die Linke, welche nun für die geplante Corona-Warn-App eine gesetzliche Grundlage schaffen will. Lt. dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Freitag) forderte der Parlamentarische Geschäftsführer der Linksfratkion im Bundestag, Jan Korte, den Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble (CDU) dazu auf, das Parlament für eine solche Maßnahme einzustimmen.

Eine ähnliche Entwicklung befürchten auch die Grünen. Inhaber von Geschäften könnten die Kunden den Zutritt verweigern, falls diese Corona-Warn-App nicht samt Händy vorgezeigt werden kann. Aus diesem Grund könne dennoch ein Zwang entstehen, obwohl der Normgeber auf Freiwilligkeit setzte. Aus diesem Grund müsse der Bundestag ein Gesetz beschließen, welches die Konsumenten vor derlei Maßregelung schützt.

Während die Entwickler gemäß der Umsetzung “Toll Collect” als Vorbild für die im Bundesgebiet vorgesehene App noch am Programmieren sind, ging in anderen Ländern eine solche App schon längst an den Start. Allerdings kristallisiert sich z.B. im Nachbarland Österreich heraus, dass sich der Zuspruch für diese App in sehr engen Grenzen hält. Lediglich rund 300.000 Downloads sind bisher gezählt worden und davon dürfte wohl ein erheblicher Teil diese App nur aus Neugierde betrachtet und im Anschluss wieder gelöscht haben.

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