Deutsche geben dem Euro gute Überlebenschancen


Die Hoffnung stirbt zuletzt, besonders bei denen, die an etwas glauben. So hielten nach jüngster Umfrage die Mehrheit der Deutschen nach wie vor daran fest, dass die Einführung des Euros eine gute Idee gewesen und der Kampf um dessen Überleben noch immer lohnenswert wäre.

Der Euro hätte in der Krise gute Überlebenschancen

Euro-Glaube

Scheinbar ungebrochener Euro-Glaube

In einer Zwischenbilanz zur Einstellung der deutschen Bundesbürger zum Euro und deren Einrahmung in einer umfassenden Krise, will das Umfrageinstitut infratest dimap zum Anfang Mai 2013 festgestellt haben, dass die Bürger noch immer in einer deutlichen Mehrzahl an der Einheitswährung festhalte.

Demnach würden 69 Prozent der befragten Wahlberechtigten in Deutschland einer Rückkehr zur D-Mark als Alternative zum jahrelangen “Herumdoktern” an der Eurorettung eher nicht zustimmen. Nur 29 Prozent würden dagegen die Wiedereinführung der bisherigen Währung der Bundesrepublik befürworten (-5% gegenüber August 2012).

Die Aussage, “Deutschland braucht den Euro nicht”, würden nur 36 Prozent “eher zustimmen”, 61 Prozent der wahlberechtigten Bundesbürger teilten diese Einstellung zum Bedarf eher nicht. Das erklärte wohl auch, dass 58 Prozent (+2% gegenüber August 2012) die Bundesregierung gerne alle Möglichkeiten durcharbeiten sehen würde, um die Euro zu erhalten. 37 Prozent der Deutschen wären eher für Grenzen.

In der Gesamtheit hielten 76 Prozent die Einheitswährung als eine gute Idee, bei der lediglich die vernünftige Umsetzung zu kurz geraten wäre. Nur 20 Prozent ließen Zweifel im Raum, ob der Euro an sich einem “gesunden Geistesblitz” entsprungen ist.

Noch gibt sich mit 76 Prozent die deutliche Mehrheit der Bundesbürger als sehr zuversichtlich, dass der Euro auch in den kommenden Jahren noch Bestand haben werde. Lediglich 20 Prozent der Befragten hegen Bedenken, ob der Euro die augenblickliche Krise überleben könne.

Die Europäische Zentralbank (EZB) leistete für die Krisenbewältigung eine gute Arbeit. Diese Meinung teilt sich ein Anteil von 44 Prozent der deutschen Wahlberechtigten. Die Kritiker stehen mit einem Anteil von 42 Prozent mit fast gleicher Größe gegenüber.

76 Prozent der Befragten glaubten an ein Überleben des Euros in der gegenwärtigen Schuldenkrise und würden die Einheitswährung auch noch in Jahren als das gesetzliche Zahlungsmittel sehen. Eine quantitative Aussage, die jedoch nichts über das Motiv aussagt. Aus der Zahl könnte man “Freude und Euphorie” über ein Überleben des “zähen und wertvollen Euros” ebenso interpretieren, wie die Hartnäckigkeit einer parasitären Zecke, die einfach nicht ablassen wollte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.