Deutsche Post erhält grünes Licht für Portoanhebung


Die Deutsche Post AG hat quasi grünes Licht für ihre gewünschte Portoanhebung erhalten. Das Bundeskabinett hat die Vorlage zur Anpassung der Postentgeltverordnung abgesegnet. Ein Standardbrief kann daher ab Sommer 2019 durchaus 90 Cent kosten.

Post konnte ihre Wünsche erfolgreich umsetzen

E-Briefe

Internet treibt Portokosten Standardbriefe an

Derzeit kostet der Versand eines Standard Briefs über die Deutsche Post 70 Cent. Die Post erwog bereits im Sommer 2018 eine „erwünschte“ deutliche Erhöhung des Briefportos. Doch das Grüne Licht seitens der Bundesnetzagentur blieb aus. Gemäß der Postentgeltverordnung sei die von der Post angestrebte Portoanhebung auch noch unzulässig. Der angestrebte Termin für die Portoanhebung am 01. April 2019 ist vorsorglich verschoben worden.

Die Bundesregierung signalisierte jedoch ein Entgegenkommen und strebte eine entsprechende Änderung der Entgeltverordnung an. Dieser Entwurf wurde nun am Mittwoch vom Kabinett abgesegnet. Die Bundesnetzagentur erhält damit mehr Spielraum, um der Post die gewünschte Portoanhebung zu genehmigen. Somit wird der Standardbrief voraussichtlich ab diesem Sommer bis zu 90 Cent kosten.

Als Begründung für die Porto-Wünsche nennt die Post das Internetzeitalter, in der immer weniger Briefe verschickt werden, die Löhne bzw. Gehälter aber ansteigen. Die Bundesregierung argumentierte zu ihrem Entgegenkommen mit dem steigenden Wettbewerb.

Zu den Hauptaktionären der Deutschen Post AG zählen neben der Kreditanstalt für Wiederaufbau (20,57 %) auch der Fondsverwalter BlackRock (5,68 %). Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts, zu einem Anteil von 80 Prozent des Bundes und 20 Prozent der Bundesländer. Der Freigabe für die deutliche Portoanhebung kann somit eine gewisse Eigennützigkeit kaum abgesprochen werden.


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