Im Juni 2023 lagen die Erzeugerpreise nur geringfügig über die im Juni 2022. Ein vermeintlicher Lichtblick, der sich jedoch auf durchaus verzichtbare Dinge konzentriert. Nahrungsmittelpreise sind noch immer am Explodieren.

Essentielles wird immer teurer

Inflationsrate
Nahrungsmittelpreise noch immer im steilen Anstieg

Im Juni 2023 ging es mit den Erzeugerpreisen gewerblicher Produkte weiter aufwärts. Gegenüber dem Juni 2022 lagen die durchschnittlichen Preis um 0,1 Prozent höher. Immerhin sehr ausgebremst gegenüber den Zuschlägen während den davor liegenden Monaten, aber mit dem Blick auf die einzelnen Sparten bleibt den Konsumenten so schnell keine Verschnaufpause.

Im Mai 2023 lag der Zuschlag bei den Erzeugerpreisen gegenüber dem Mai 2022 bei 1,0 Prozent. Der letzte Rückschritt zwischen Mai 2023 und Juni 2023 lag bei 0,3 Prozent, so das Statistische Bundesamt (Destatis).

Nahrungsmittelpreise steil aufwärts

Im Juni 2023 lagen die Preise für Verbrauchsgüter um 9,4 Prozent höher als im Juni 2022. Gegenüber dem Vormonat Mai ging es um 0,1 Prozent aufwärts. Noch immer stechen die Preisentwicklungen für Nahrungsmittel besonders negativ hervor. Im Juni 2023 kosteten die essentiellen Produkte um 11,1 Prozent mehr als im Juni 2022. Vor allem Zucker schlug mit einem Aufpreis um 91,2 Prozent besonders stark zu. Verarbeitete Kartoffeln kosteten um 35,9 Prozent mehr, der Preis für Schweinefleisch legte um 31,1 Prozent zu. Auch die Preiszuschläge für Obst- und Gemüseerzeugnisse mit 19,8 Prozent schlagen empfindlich auf die Haushaltskassen der Familien. Flüssige Milch und Rahm kosteten um 15,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Lediglich Butter wurde um 29,3 Prozent weniger teuer und die Preise für nicht behandelte pflanzliche Öle sanken um 44,0 Prozent.

Weitere Preisanstiege

Für Gebrauchsgüter mussten die Konsumenten im Juni 2023 um 6,7 Prozent mehr ausgeben als im Vorjahres-Juni. Investitionsgüter kosteten um 6,3 Prozent mehr. Abwärts ging es um 2,7 Prozent in der Sparte der Vorleistungsgüter, insbesondere bei Metallen.
Wenn das Set aus Messer, Gabel und Löffel günstiger kommt als 1 Apfel, dann ist wohl das Ende des Erträglich längst überschritten.

Unsichtbare Energiepreis-Rückgänge

Energie kostete im Juni 2023 um 5,0 Prozent weniger als im Juni 2022. Gegenüber dem Vormonat Mai 2023 lagen die durchschnittlichen Energiepreise um 0,2 Prozent niedriger. Destatis rechnet vor, dass die Energiepreise zwischen September 2022 und Juni 2023 um 34,5 Prozent gesunken seien. Die Strompreise fielen zwischen Juni 2022 und Juni 2023 um 12,4 Prozent, lagen aber gegenüber Mai 2023 um 1,5 Prozent höher. Mineralölerzeugnisse kosteten um 21,1 Prozent weniger. Der Preis für leichtes Heizöl sank demnach um 42,4 Prozent .Erdgas kostete im Juni 2023 um 2,4 Prozent weniger als im Vorjahres-Juni und um 1,6 Prozent weniger gegenüber Mai 2023.

Tarife der Privatkrankenversicherung vergleichen

Jetzt kostenfreien PKV-Vergleichsservice nutzen:

Doktor

  • Tarife der aktuellen Testsieger
  • Abrufbares Info-Blatt im .pdf-Format
  • Ausführlicher Leistungsvergleich
  • Kostenlose Tarifberechnung
  • Unverbindliche Angebotserstellung
  • Auf Wunsch individuelle Beratung

Versicherungsdaten, Personendaten eingeben, fertig. Online-Tarifvergleich.

Jetzt vergleichen!

970x250