Die Erzeugerpreise in der EU und im Euroraum zogen auch im Oktober 2023 weiter an. Gegenüber dem Vorjahrs-Oktober lagen die Preise der industriellen Hersteller jedoch noch deutlich darunter.

Auf Jahressicht deutlich niedrigere Preise

Goldpreisanstieg
Erzeugerpreise der Industrie weiterhin in Aufwärtsrichtung

Die industriellen Hersteller in der Eurozone und in der EU haben im Oktober 2023 die Preise für ihre Produkte weiter angehoben. Gegenüber dem Vormonat September 2023 gingen die Erzeugerpreise im Euroraum und in der EU jeweils um 0,2 Prozent aufwärts. Einen Monat zuvor kletterten die Preise in beiden Wirtschaftsgebieten um je 0,5 Prozent nach oben, so Eurostat. Gegenüber dem Oktober 2022 lagen die Erzeugerpreise der Industrie um 9,4 Prozent in der Eurozone und um 8,7 Prozent in der EU niedriger.

Lediglich Vorleistungsgüter etwas weniger teuer

Die Energiepreise lagen im Oktober 2023 gegenüber dem Vormonat in der Eurozone um 1,0 Prozent und in der EU um 0,6 Prozent höher. Gebrauchsgüter kosteten im Euroraum um 0,1 Prozent mehr, während die Preise dieser Produktgruppe in der EU unverändert blieben. Für Investitionsgüter verlangten die industriellen Hersteller in der Eurozone und in der EU ebenso viel wie im Vormonat. Die Preise für Verbrauchsgüter zogen in der Eurozone und in der EU jeweils um 0,1 Prozent an. Abwärts ging es dagegen mit den Preisen für Vorleistungsgütern. In der Eurozone um 0,3 Prozent und in der EU ebenso viel.

Die Länder mit größten Preisveränderungen

Im Monatsvergleich sind die industriellen Erzeugerpreise in den Niederlanden (0,7 %), in Italien (2,2 %) und in Irland (4,9 %) am stärksten angestiegen. Am meisten abwärts gingen die Erzeugerpreise in Griechenland (-1,9 %), Lettland (-2,7 %) und in Luxemburg (-3,7 %).

Deutlicher waren die Veränderungen der Erzeugerpreise gegenüber dem Oktober 2022. Am stärksten aufwärts gingen die Preise gemäß Eurostat in der Slowakei (1,1 %), Slowenien (2,5 %) und in Luxemburg (18,4 %). Am deutlichsten abwärts rutschten die Preise in Griechenland (-14,7 %), Belgien (-20,5 %) und in Bulgarien (-25,9 %).

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