Die Zeit bis zur Einführung des Digital-Euros wird nur noch sehr kurz sein. Der Gesetzesentwurf seitens der EU-Kommission steht bereits und die Europäische Zentralbank (EZB) kauert in den Startlöchern.

Digital-Euro wird kommen

Europa
EU will Eurobewohner mit Digital-Geld beglücken

Die digitale Währung wird kommen, das ist so sicher wie die Sonne am nächsten Tag wieder über dem Horizont erscheinen wird. Wie auch die Notenbanken in den USA, China, Russland und weiteren Ländern hat auch die Europäische Zentralbank (EZB) den digitalen Euro bereits im fortgeschrittenen Versuchsstadium in petto. Nach Angaben der Europäischen Kommission bringe der digitale Euro für die „Verbraucher“ nur und ausschließlich Vorteile, verbessere und vereinfache das Leben und bringe vor allem mehr Freiheiten. Parallel dazu laufen bereits auf Hochtouren die Vorbereitungen für die Einführung eine digitalen Identität (Quelle), nicht nur für die Bewohner der EU-Länder, sondern wie immer für „alle Europäer/innen“.

EU-Kommission bastelt am Gesetz

Inzwischen hat die EU-Kommission den Entwurf für das entsprechende Gesetz zur Einführung des digitalen Euros vorgelegt. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zeigt sich begeistert und sieht in diesem angekündigten Schritt die logische Folge einer fortschrittlichen Gesellschaft. „Der digitale Euro ist die logische Weiterentwicklung der Gemeinschaftswährung“, so die Logik des GDV-Hauptgeschäftsführers Jörg Asmussen, nur um im Anschluss das Pferd gleichmal von hinten aufzusatteln. „Angesichts der großen geopolitischen Umwälzungen ist es wichtig, dass wir europäische Zahlungssysteme und die geldpolitische Souveränität Europas präventiv stärken“. Dass aber eine digitale Währung eingeplanter Bestandteil dieser gewollten Umwälzung sein könnte anstatt eine „präventive Reaktion“, kommt dem GDV-Chef offenbar nicht in den Sinn.

Auch Asmussen sieht in der digitalen Währung einen Vorteil für „Bürgerinnen und Bürgern“ der Eurozone. Sie erhielten damit erstmals den unmittelbaren Zugang zu Geld der Europäischen Zentralbank. Davon dürfte wohl schon die Mehrheit der Eurozonen-Bewohner sehnsüchtig geträumt haben. Welch ein Privileg.

Digital-Euro – Bargeld parallel(?)

Noch ist von einer Ergänzung durch den digitalen Euro die Rede. Ginge es nach dem „Willen der EU-Kommission“, erhielten Verbraucher und Unternehmen mit dem digitalen Euro eine zusätzliche Wahlmöglichkeit zu den gegenwärtigen digitalen Bezahldiensten. Somit wäre auch künftig die Bezahlung mit einer „weiterhin akzeptierten, billigen und sicheren Geldform“ möglich, so Asmussen. Das Bargeld solle ebenfalls ein Parallel-Dasein zum Digi-Euro erhalten, während Bargeld in der Geldbörse und das Digitalgeld eben in einer Digital-Geldbörse auf dem Smartphone aufbewahrt werde.

Noch stehe offen, wann der Digital-Euro eingeführt wird. Die EU-Kommission schaffe die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die EZB betätigt nach ihrem Gutdünken den Startknopf.

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