Firmen- und Verbraucherinsolvenzen im Feb 2019 rückläufig


Die Zeichen für die Wirtschaft stehen mit dem Blick auf die eingeleiteten Insolvenzen gar nicht mal so schlecht. Im Februar 2019 lagen die Fälle der Unternehmens- und Privatinsolvenzen deutlich niedriger als ein Jahr zuvor und die Gläubiger warten auf insgesamt einen wesentlich geringeren Betrag.

Weniger Insolvenzen pauschal als positiv zu bewerten

Insolvenzen

Zahl der Pleitefälle ging binnen eines Jahres zurück

Als ein Indikator für den Zustand der Wirtschaft und Finanzmärkte dienen nicht nur Konjunkturzahlen wie Wachstum und Beschäftigung, sondern auch die Häufigkeit von Firmenpleiten. Steigen die Firmeninsolvenzen an, könnte dies ein Hinweis auf ausbleibende Aufträge aufgrund schleppender Konjunktur oder auch übermäßige Belastung aufgrund zu hoher (Re-)Finanzierungskosten sein. Weniger Insolvenzen können daher schon pauschal als ein gutes Zeichen gewertet werden.

Im Februar 2019 lag die Zahl der Firmeninsolvenzen gegenüber dem gleichen Monat im Vorjahr um 2,8 Prozent niedriger. Die Statistiker von Destatis zählten insg. 1.579 Unternehmensinsolvenzen und davon fiel der größte Teil mit 282 Insolvenzfällen auf die Handelssparte ab. Ein Jahr zuvor betraf es aus diesem Wirtschaftsbereich insg. 276 Firmen.

Die Zahl der in Insolvenz gerutschten Unternehmen des Baugewerbes sank von 306 Fällen im Februar 2018 auf 248 im Februar 2019 ab. Ebenso nach unten ging die Zahl der Pleiten im Gastgewerbe, von 195 auf 183 Fälle.

Die Insolvenz ist die Folge der Zahlungsunfähigkeit gegenüber Gläubiger. Deren Forderungen sind auf Jahressicht ebenfalls zurückgegangen. Im Februar 2018 warteten die Gläubiger noch auf insg. 3,6 Milliarden Euro. Der Anspruch verringerte sich im Februar 2019 auf 2,0 Milliarden Euro.

Neben den Unternehmensinsolvenzen im Februar zählte Destatis weitere 6.879 Insolvenzen übriger Schuldner. Deren Anteil ist binnen eines Jahres um 4,6 Prozent zurückgegangen. Zu den übrigen Schuldnern zählten 5.151 Verbraucherinsolvenzen und 1.403 Insolvenzanträge von einstig Selbstständigen, die den Schritt einer Regel- bzw. Verbraucherinsolvenz einleiteten.

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