Das Jahr 2023 brachte das allgemeine Gastgewerbe in einen leichten Aufwind. Die Entwicklungsunterschiede je nach Branche waren jedoch enorm. Gegenüber 2019 hinkt die gesamte Sparte ohnehin noch hinterher.

Gemischte Verhältnisse je nach Branche

Gastrononmie
Der politisch angerichtete Schaden ist noch längst nicht ausgeglichen

Das Gastgewerbe hatte im Jahr 2023 insgesamt einen kleinen Aufschwung erlebt. Gegenüber dem Jahr 2022 lag der preisbereinigte (reale) Umsatz um 1,1 Prozent und der nominale Umsatz um 8,5 Prozent höher als im Jahr 2022. Am 18. Januar 2024 wagten die Statistiker von Destatis eine erste Schätzung und lagen damals wohl aus Gründen des Optimismus etwas zu hoch.

Der Unterschied zwischen dem nominalen und realen Umsatzanstieg zeigt die stark gestiegenen Preise. Der Anstieg beim realen Umsatz fand ausschließlich in der ersten Jahreshälfte statt, während die Umsätze in der zweiten Jahreshälfte wieder abwärts gingen.
Gegenüber dem Jahr 2019, also noch vor den massiven Auswirkungen der politischen Interventionen, lag der reale Umsatz des Gastgewerbes um 11,3 Prozent niedriger. Der nominale Umsatz lag dagegen um 8,8 Prozent höher, was den enormen Anstieg der Preise um ein Weiteres verdeutlicht.

Beherbergung im leichten Aufwind

Die Betriebe für Beherbergung hatten in 2023 einen realen Umsatzanstieg um 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der nominale Anstieg betrug 10,8 Prozent. Die Zahl der Übernachtungen erreichten fast wieder den Stand von 2019. Der reale Umsatz lag jedoch um 5,2 Prozent niedriger als in 2019 (nominal +12,0 %).

Gastronomie mit herben Einbußen

Der reale Umsatz in der allgemeinen Gastronomie lag in 2023 um 0,9 Prozent niedriger als in 2022 und um 12,9 Prozent niedriger als in 2019. Nominal setzten die Gastro-Branche um 7,2 Prozent mehr um als im Vorjahr und um 9,0 Prozent mehr als in 2019. Gaststätten, Restaurants und Imbissbuden setzten real um 1,1 Prozent weniger um als in 2022 bzw. um 10,3 Prozent als im Jahr 2019.

Bars, Diskos und Schankwirtschaften mussten herbe Einbußen hinnehmen. Der reale Umsatz lag in 2023 lt. Destatis um 4,8 Prozent niedriger als in 2022 und um 34,0 Prozent niedriger als in 2019.

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