Geburtenrate 2015 auf Höchststand dreier Jahrzehnte gestiegen


Die Geburtenrate in der Bundesrepublik erreichte im Jahr 2015 einen Höchststand der vergangenen drei Jahrzehnte. Jede Frau bekam im Schnitt 1,5 Kinder. Besonders viele Kinder wurden in Sachsen geboren und vor allem von Frauen ausländischer Staatsangehörigkeit.

Für den 64-er Baby-Boom reicht es allerdings noch lange nicht

Geburtenrate

Geburtenrate von Frauen ausländischer Staatsangehörigkeit
in die Höhe getrieben

Erstmals sei 33 Jahren lag im Jahr 2015 die durchschnittliche Geburtenzahl pro Frau bei 1,5 Kinder, so die Statistik-Institution Destatis. Eine ähnliche Geburtenziffer wurde demnach zuletzt im Jahr 1982 für das Gebiet der heutigen Bundesrepublik mit 1,51 Kindern pro Frau festgestellt.

Im Jahr 2014 lag die Geburtenziffer bei 1,47 Kindern. Im vergangenen Jahr stieg die Anzahl der pro 1.000 Frauen geborenen Babys auf 27 an.

Allerdings fiel der Zuwachs bei der Rate pro 1.000 Frauen nur halb so groß aus wie ein Jahr zuvor. Im Jahr 2014 lag die Anzahl der pro 1.000 Frauen geborenen Kinder bei 56. Die Geburtenrate bei Frauen mit “deutscher Staatsangehörigkeit” nahm die Geburtenrate von 1,42 Kindern je Frau nur geringfügig zu. Im Jahr 2014 lag die Zahl bei 1,43 Kinder.

Bei den Frauen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit stieg die Geburtenrate von vormals 1,86 auf 1,95 Kinder pro Frau an.

Der Blick auf die einzelnen Bundesländer zeigt eine gesunkene Geburtenraten in Niedersachsen und Brandenburg. In Berlin blieb die Geburtenziffer im Jahr 2015 auf Vorjahres-Niveau.

Die höchste Geburtenziffer wies im vergangenen Jahr mit 1,59 Kindern je Frau das Bundesland Sachsen auf, die niedrigste Saarland (1,38 Kinder). In den neuen Bundesländern war die Geburtenrate mit 1,56 Kindern je Frau etwas höher als in den alten Bundesländern (1,50).

Das durchschnittliche Alter der Mütter bei der Kindergeburt lag im Jahr 2015 bei 31 Jahren. Mütter mit ihrem ersten Kind waren im Schnitt 29 Jahre und 7 Monate alt.


Tarifomat24.de

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