Gnadenfrist Rechnungs- & Darlehensaufschub abgelaufen


Die Gnadenfrist zum Aufschub anstehender Rechnungen ist mit dem Beginn Juli abgelaufen. Mieten, Strom, Heizgas und Darlehen müssen wie gehabt bedient werden. Wer dies noch kann.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben – Schulden tilgen

Corona-Infektion

Für viele Haushalte wirkt sich Lockdown-Krise verheerend aus

Für die Haushalte ist die “Gnadenfrist” zu offen stehenden Rechnungen rund um das Mietverhältnis mit dem Ende Juni abgelaufen. In einem Anfall zur Geltung gebrachter Gnade verordnete die Bundesregierung aufgrund den Folgen ihres vorangegangenen Lockdown-Befehls eine Möglichkeit, regelmäßige Rechnungen für z.B. Miete, Strom und Heizgas ohne Folgen auszusetzen. Im Hintergrund steht der flächendeckende Einkommensverlust der Haushalte wegen der erzwungenen Aussetzung ihrer Erwerbstätigkeiten.

“Aufgeschoben ist nicht aufgehoben”. Es handelte sich lediglich um einen gewährten Aufschub, nicht aber um den Erlass irgendwelcher “Schuld”. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) strahlte bereits mit seiner Aussage, dass wegen der “Corona-Maßnahmen” nicht ein einziger Arbeitsplatz verloren gehe, als volle Lichtgestalt und dies diente dem Rest der Bundesregierung offenbar als ein leuchtendes Vorbild. Wenn aufgrund der eigenen Verordnung dann doch “überraschenderweise” Arbeitsplätze verloren gingen, dann sollten die Betroffenen wenigstens eine finanzielle Erleichterung erhalten, zumindest scheinbar und dies nur temporär. Die Arbeitslosigkeit sowie Kurzarbeit erreichte inzwischen ungeahnte Ausmaße. Diejenigen Haushalte, welche nach den ersten Lockerungs-Verordnungen wieder in Brot und Lohn kamen, mögen sich glücklich schätzen. Ob diese aber auch in der Lage sein werden, die zwei oder drei Monatsmieten auf einen Schlag aufzubringen, sei dahingestellt. Immerhin bleibt dafür etwas Zeit.

Stehen Mitschulden für den Zeitraum April, Mai und Juni an, müssen diese Ausstände bis spätestens 30. Juni 2022 beglichen werden. Der “Normalzustand” für die Bezahlung anstehender Rechnungen ist mit dem Juli wieder hergestellt worden. Voraussetzung für diese “Gnadenfrist” ist allerdings der Nachweis, dass nicht bezahlte Mieten durch die Corona-Verordnung verursacht wurden. Das Gleiche gilt für die Tilgung laufender Darlehen. Das Abtragen dieser anerkannten Schuld ist ebenfalls wieder zum 01. Juli eingeläutet worden, sofern keine separaten Vereinbarungen mit der Bank ausgehandelt worden sind. Zumindest darf das Kreditinstitut lt. vzhh nicht einfach eine Doppelt- oder Dreifach-Tilgung verlangen.

Die Hamburger Verbraucherzentrale (vzhh) hat sich diesem Thema angenommen und bietet für diese Fälle eine eigene Schuldnerberatung an.

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