Großhandelspreise im März 2017 um 4,7 % gestiegen


Im März 2017 zogen die Großhandelspreise mit einem Zuschlag von durchschnittlich 4,7 Prozent deutlich an. Noch schlagen die auf Jahressicht stark gestiegenen Energiepreise voll durch.

Obst, Gemüse und Kartoffeln wurden dagegen günstiger verkauft

Wachstum

Starkt gestiegene Großhandelspreise

Im März 2017 haben die Großhändler die Preise auf Jahressicht kräftig erhöht. Die Verkaufspreise des Großhandels lagen im März um 4,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Im Februar lagen die Preise um 5 Prozent und im Januar um 4 Prozent höher, so die Statistikbehörde Destatis am Mittwoch.

Bei der Gegenüberstellung der Großhandelspreise zum Vormonat blieben die Preise im März 2017 unverändert.

Der gewichtigste Grund für die deutlich gestiegenen Großhandelspreise liege an den stark angezogenen Energiepreise der Sparten Brennstoffe und Mineralölerzeugnisse. Diese lagen im März 2017 gegenüber dem Vorjahres-März um knapp 17 Prozent höher. Im Vergleich zum Februar 2017 sanken die Preise um 1,2 Prozent.

Deutlich angezogen haben die Preise in den Großhandelssparten Altmaterial und Reststoffe (35,0 %) und Metalle, Metallhalbzeug und Erze (13,6 %). Der Handel mit lebenden Tieren war im März 2017 um 16,2 Prozent teurer. Rohtabak, Futtermittel, Saatgut und Rohtabak kosteten 9,1 Prozent mehr. Weitere deutliche Preissteigerungen gab es in den Nahrungsmittel-Bereichen Milch, Milcherzeugnisse, Speiseöle, Eier und Nahrungsfette mit 7,3 Prozent.

Gesunken sind die Großhandelspreise für Kartoffeln, Obst und Gemüse mit -1,4 Prozent sowie Telekommunikationsgeräte und elektronische Bauteile mit -1,7 Prozent.


Tarifomat24.de

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