Hohe Zuwanderung in Deutschland: Bevölkerungszahl 2014 korrigiert


Die hohe Zuwanderung in Deutschland führte nun zu einer Korrektur der erfassten Bevölkerungszahl im Jahr 2014. Bis zum Jahresende lag die Anzahl der Einwohner bei 81,2 Millionen Menschen.

Ausländer-Anteil in Deutschland im Jahr 2014 auf 9,3% angestiegen

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2014 hohe Zuwanderung in Deutschland

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nach die Anzahl der Einwohner in Deutschland bis Ende 2014 um rund 430.000 Personen zu. Ein Zuwachs um 0,5 Prozent. Lt. Destatis nahm die Bevölkerungsanzahl lediglich im Jahr 1992 (rund 700.000 Personen) stärker zu. Im Jahr 2013 wuchs die Bevölkerungszahl um rund 244.000 Personen (+0,3%) an.

Den größten Anteil der angestiegenen Bevölkerungszahl im Jahr 2014 nahmen demnach die Zuwanderer ein. Mit Blick auf die einzelnen Bundesländer wuchs die Bevölkerung in Bayern (+87.000 Personen) am stärksten an, gefolgt von Baden-Württemberg (+85.000 Personen) und Nordrhein-Westfalen (+66.000 Personen). In Bezug auf die bereits vorhandene Bevölkerungsdichte gab es in Berlin (+1,4%), Hamburg (+0,9%) und Baden-Württemberg sowie Hessen (je +0,8%) die größten Zuwächse.

Das durchschnittliche Alter der Bevölkerung erhöhte sich im Laufe zwischen 2013 und Ende 2014 von 44,2 auf 44,3 Jahre.

Gegenüber dem Vorjahr wuchs der Anteil der ausländischen Staatsbürgerinnen und -bürger in Deutschland auf 7,5 Millionen Menschen an (+7%). Der Anteil der Deutschen schrumpfte im gleichen Zeitraum um -0,1% auf 73,7 Millionen Menschen. Die Ausländerquote stieg im Jahr 2014 auf 9,3% an (2013: 8,7%).


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