ifo schätzt Corona-Kosten auf 115 Milliarden Euro


Das Münchener ifo Institut vermeldet anhand des Geschäftsklimaindex die ersten Anzeichen eines herben wirtschaftlichen Rückschlags aufgrund der Corona-Krise. Die Gesamtkosten werden für zwei Jahre bei rund 115 Milliarden Euro liegen.

Wirtschaftseinbruch wird erst ab 2. Quartal erfolgen

Weltwirtschaft

Globaler wirtschaftlicher Einbruch erwartet

Großer Absacker beim Geschäftsklimaindex des Münchener ifo Instituts für den März 2020. In den Managerabteilungen der größeren und mittelständischen Firmen ist der Optimismus eingebrochen. Nach 96,0 Punkten im Februar (95,9 im Januar) blieben für den März nur noch 87,7 Punkte übrig. Das Ergebnis könnte zum Ende des Monats noch geringer ausfallen, da es sich derzeit um vorläufige bzw. vorgezogene Ergebnisse handelte. Das Institut begründete die früher angesetzten Daten wegen der vorherrschenden Corona-Krise.

Derzeit geht das ifo Institut von einer möglichen Wirtschaftsschrumpfung um 1,5 Prozent bis Ende des Jahres aus. Gegenüber einer gegenwärtigen Wirtschaftslage jedoch ohne die Folgen der Corona-Krise liegt die aktuell geschätzte Wachstumsrate um fast 3 Prozentpunkte niedriger. Lt. ifo wirkt sich die Krankheitswelle im ersten Quartal noch nicht sehr deutlich aus. Der größere wirtschaftliche Einbruch werde im zweiten Quartal folgen, mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 4,5 Prozent. Das Institut schätzt die gesamtwirtschaftlichen Kosten der Corona-Krise für die Jahre 2020 und 2021 auf rund 115 Milliarden Euro.

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