Importpreise zogen Januar 2021 teils sehr kräftig an


Die Importpreise zogen im Januar 2021 gegenüber dem Vormonat kräftig an. Neben Anstiegen bei den importierten Lebensmittelpreisen zeigt sich ein äußerst kräftiger Zuschlag bei importierten Strom.

Energiepolitik der Bundesregierung zeigt sich an Importpreisen

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Das Verlangen nach Stromlieferung zieht die Preise in die Höhe

Die Preise für Waren und Dienstleistungen geraten in Bewegung. Nachdem die allgemeine Inflationsrate lt. Eurostat schon im Januar von -0,3 Prozent im Vormonat auf 0,9 Prozent nach oben kletterte, zeigt sich an den Importpreisen ein ähnliches Bild. Lt. Destatis zogen die Importpreise im Januar 2021 um 1,9 Prozent an, nicht gegenüber dem Vorjahres-Januar, sondern gegenüber dem Vormonat. Gegenüber dem Januar 2020 lagen die Importpreise um 1,2 Prozent niedriger.

Einen kräftigen Zuschlag gab es demnach bei den Preisen für importierte Energie. Diese stiegen im Januar gegenüber dem Vormonat um 8,6 Prozent an, lagen aber noch um 13,1 Prozent unter dem Niveau vom Vorjahres-Januar. Der auf Jahressicht noch niedrige Stand ist dem Erdöl-Anteil geschuldet. Der Erdölpreis lag um 20,4 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Erdgas zog dagegen um 7,7 Prozent an. Besonders heftig der Preisanstieg um 50,2 Prozent für importierten Strom. Da setzt offenbar das “Marktgesetz” von Angebot und Nachfrage ein. Dank der desaströsen Energiepolitik der Bundesregierung werden die Stromlieferungen aus dem Ausland immer wichtiger. Im vergangenen Jahr importierte die Bundesrepublik erstmals mehr Strom als es in das Ausland exportierte.

Weitere Anstiege der Importpreise gab es bei Lebensmitteln. Zwar lagen die durchschnittlichen Preise für landwirtschaftliche Produkte um 0,8 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor, aber gegenüber dem Vormonat zogen die Importpreise um deutliche 5,1 Prozent an. Auf Jahressicht lagen die Preise für lebende Schweine um 49,4 Prozent niedriger und die Importpreise für Nüsse waren um 22,1 Prozent günstiger. Allerdings zogen die Importpreise für Getreide um 10,1 Prozent an.

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