Der gelobte und auch viel gescholtene Konsument scheint noch guter Dinge zu sein. Die Kauflaune ist ungebrochen und damit wieder eine wichtige Tragsäule der insgesamt lahmenden Konjunktur. Hauptsache der Konsument „funktioniert“.

Noch ist das Glas etwas mehr als nur halb voll

Konsumlaune
Konsumenten gehen trotz Schlechtwetter-Konjunktur gerne zum Einkaufen

Als wenn sich die Konsumenten nicht beirren lassen wollten, blieb die Kauflaune trotz der einprasselnden schlechten Nachrichten über den allgemeinen Zustand der Wirtschaft voll erhalten. Der von IW Köln und The Conference Borad sowie Nielsen entwickelte Verbrauchervertrauensindex zeigt für das dritte Quartal 2019 einen Wert von 104 Punkten an und damit sogar etwas höher als im Vorquartal.

Der Verbrauchervertrauensindex enthält die zusammengefassten Auswertungen der Bereiche Beschäftigungsaussichten, Einschätzung der individuellen Finanzlage sowie bewertete Timing des Konsums.

Demnach gingen im dritten Quartal mehr Bundesbewohner davon aus, dass der Zeitpunkt für die gekauften Waren gerade richtig gewesen sei. Ausschlaggebend dafür dürfte auch die als besser eingeschätzte Finanzlage der Konsumenten sein. Mit dem Blick auf die Entwicklung im Bezug zum Arbeitsplatz hat sich die Aussicht in den Monaten Juli bis September jedoch etwas eingetrübt. Unterm Strich blickten noch immer 62 Prozent der befragten Konsumenten mit Optimismus in die Zukunft. Allerdings lag der Anteil der Pessimisten auf gleicher Höhe wie zuletzt vor rund 3 Jahren.

Die Studienautoren beschreiben die Arbeitsmarktlage nach wie vor als sehr robust. Bei einer Arbeitslosenquote von 3 Prozent liege die Beschäftigtenzahl bei rund 45 Millionen Menschen. Ein Manko sei jedoch die häufiger auftretenden Anmeldungen für Kurzarbeit sowie der Abbau von Arbeitsplätzen.

Stark zugelegt habe dagegen die Sorge über die Folgen des „Klimawandels“. Vor einem Jahr nannten noch 4 Prozent der Befragten den Klimawandel als das größte Problem. Im dritten Quartal 2019 lag der Anteil bei 14 Prozent.

Der Konsument ist Dreh- und Angelpunkt finanzieller Interessen

Mit dieser Ausgangslage dürften auch bald die offiziellen Statistiken über Konjunktur, Wirtschaftswachstum und Arbeitsmarktlage den Konsumenten erneut als wichtige Tragsäule hervorheben. Von anderer Seite werden Konsumenten allerdings für ihren hohen Konsum und den einhergehenden Abfällen sowie weiteren Phänomenen wie „Mikroplastik“ und neuerdings auch CO2-Emissionen an den Pranger gestellt.

Die Beseitigung bzw. Vermeidung dieser Schadstoffe ist (gewollt) mit höheren Kosten verbunden. Diese Last ist natürlich vom Konsumenten zu tragen, als wiederum der wichtigen Tragsäule der Wirtschaft. Sollte der Konsument allerdings aufgrund des „Klimaschutzes“ auf die Idee kommen, das Geld lieber auf sicherer Basis anzulegen, anstatt in den Konsum zu stecken, so erhält dieser aufgrund der Null-Zinsen gar nichts mehr. Im Gegenteil, die Inflation frisst sein Vermögen gemächlich auf. Voraussetzung ist, der Konsument zählt noch nicht zur anwachsenden Gruppe der Verarmten und Mittellosen.

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