In den Wirtschaftsgebieten der Eurozone und der EU sind die Kosten für Arbeitnehmer weiter angestiegen. Löhne und Lohnnebenkosten gingen weiter in die Höhe.

Wertschöpfer kosten mehr

Kosten
Wertschöpfer sollten am besten noch Geld mitbringen

Der Arbeitnehmer und damit in der Regel auch der Wertschöpfer kostet den Arbeitgebern, also den Profiteuren der geschaffenen Werte, immer mehr an Geld. Die Arbeitskosten im Euroraum sind im dritten Quartal 2023 um 5,3 Prozent und in der EU um 5,7 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2022 angestiegen, so die EU-Statistiker von Eurostat.

Zu den wesentlichen Faktoren der Arbeitskosten zählen die Löhne bzw. Gehälter und die Lohnnebenkosten. Im Euroraum stiegen die Löhne bzw. Gehälter pro Stunde im Laufe des dritten Quartals 2023 gegenüber dem Vorjahres-Quartal um 5,3 Prozent und die Lohnnebenkosten um 5,1 Prozent an. In der EU stiegen die Löhne bzw. Gehälter im gleichen Zeitraum um 5,8 Prozent und die Lohnnebenkosten um 5,4 Prozent an.

Höhere Arbeitskosten nach Wirtschaftszweig

Im Euroraum stiegen die Arbeitskosten pro Stunde im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahres-Quartal im nicht-gewerblichen Wirtschaftsbereich um 4,2 Prozent und in der gewerblichen Wirtschaft um 5,8 Prozent an. In der Industriesparte betrug der Anstieg 5,8 Prozent, im Bauwesen um 6,2 Prozent und im Dienstleistungsbereich um 5,7 Prozent.
In der EU lag der Anstieg im nicht-gewerblichen Bereich bei 4,8 Prozent und in der gewerblichen Wirtschaft bei 6,1 Prozent. Die Kosten in der Industrie stiegen um 6,2 Prozent, im Baugewerbe um 6,4 Prozent und im Dienstleistungsbereich um 6,0 Prozent an.

Hohe Anstiege nach Branche

Die größten Anstiege der Lohnkosten verzeichneten in der EU die Sparten Energieversorgung (7,3 %) und „Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen“ (7,1 %). Die niedrigsten Anstiege waren in der Sparte „Grundstücks- und Wohnungswesen“ (2,6 %).
Die größten Anstiege der Lohnnebenkosten in der EU gab es im „Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden“ (9,5 %) und „Baugewerbe/Bau“ (8,7 %). Den niedrigsten Zuschlag verzeichnete das „Grundstücks- und Wohnungswesen“ (2,2 %).

Die größten Lohnkosten-Anstiege in der EU

Gegenüber dem Vorjahres-Quartal stiegen die Lohnkosten pro Stunde im dritten Quartal 2023 gemäß Eurostat in Rumänien (15,1 %), Ungarn (15,4 %), Bulgarien (15,8 %) und Kroatien (16,2 %) am stärksten an. Ebenfalls zweistellige Anstiege verzeichneten Estland (11,0 %), Litauen (11,2 %), Polen (12,2 %) und Lettland (12,4 %).

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