Lockdown-Verordnung hat Immobilienbranche schwer getroffen


Neben dem produzierenden Gewerbe und dem Dienstleistungssektor hat die Lockdown-Verordnung auch den Immobiliensektor schwer getroffen. IW meldet einen förmlichen Einbruch in den Bereichen Gewerbeimmobilien, insbesondere Büros und Läden.

Das politische Lockdown-Desaster ist noch nicht überschaubar

Immobilienpreise

Immobilienbranche hat wegen Lockdown schwer zu kämpfen

Das Münchener ifo Institut meldete für den Juni eine erneut angestiegene Stimmung bei den Managern der Branchen Industrie, Handel und Bauhauptgewerbe. Demnach stieg der Stimmungsindex nach Mai zum zweiten Mal in Folge an. Ganz anders scheint es um den Immobilienmarkt bestellt zu sein. Das Geschäftsklima ist gemäß des ZIA-IW-Immobilienstimmungsindex im zweiten Quartal 2020 auf ein Allzeittief gefallen. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) meldete für den genannten Zeitraum nur von 30 von erreichbaren 100 Punkten.

Der bisherige Tiefpunkt wurde im gleich Quartal des Vorjahres gemessen, allerdings bei einem Stand von 72 Punkten. Die Erwartungshaltung der befragten Unternehmensmanager ist demnach ähnlich stark eingetrübt. Der Blick auf die kommenden 12 Monate ergab lediglich 4 Punkte. Aktuelle Lage und Erwartungen zusammengefasst ergeben beim IW das Immobilienklima und dieser Wert lag von 100 möglichen Punkten nur noch bei 17 Punkten. Nun werde anhand des Immobilienmarktes klar sichtbar, “welchen wirtschaftlichen Schaden die Corona-Krise angerichtet hat”, so Michael Voigtländer, IW-Immobilienexperte.

Besonders stark hat der politische verordnete Lockdown lt. IW den gewerblichen Part des Immobilienmarktes getroffen. Hart erwischt habe es den Einzelhandel und den Büromarkt, wo der letzte Index-Einbruch 27 Punkte umfasste. Hoffnung auf eine Verbesserung ist nicht erkennbar. Im Gegenteil. Die befragten Unternehmer rechnen wegen der erwarteten dauerhaften niedrigen Nachfrage eher mit einer Verschärfung der Lage. Arbeitnehmer drängten zudem für mehr “Homeoffice” und dies wirke sich negativ auf die Büronachfrage aus.

Die Lockdown-Krise traf lt. dem Institut den Handel besonders hart. Für Wochen war es dem Einzelhändler verboten, die Läden zu öffnen. Die ersten Insolvenzen seien bereits angemeldet worden. Für Ladenvermieter sind derartige Entwicklungen natürlich schlecht. Mehr als ein Drittel ist von stark sinkenden Umsätzen betroffen und dies obwohl die Läden ihre Tore wieder öffnen durften. Von den Befragten erwarten 60 Prozent fallende Mieten und sogar 72 Prozent fallende Preise.

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