Mangelware und Planwirtschaft – Inflation in Sichtweite


Der Umbau der deutschen Wirtschaftsstrukturen scheinen im vollen Umfang zu laufen. Ganze Branchen stehen vor Produktionsausfällen aufgrund fehlenden Materialnachschubs. Künstliche Verknappung von Waren bei gleichzeitiger Überschwemmung der Märkte mit Geld lassen nichts Gutes ahnen.

Knapp die Hälfte aller Unternehmen haben Nachschubmangel

Kaputte Industrie

Produktionen hinken inzwischen gewaltig

Die Planwirtschaft rückte bereits um ein gutes Stück näher. Eine Gesellschaft, die bisher Konsum und Wirtschaft per Nachfrage regelte, wird sich künftig an das Angebot orientieren müssen. Vorerst müssen die “Dinge” aber noch per Inflation geregelt werden und diese bahnt sich gerade eindrucksvoll an. Eine Verknappung von Angeboten kann ebenso zu Preisanhebungen führen wie ein Zuviel an umlaufenden Geld. Derzeit bilden sich beide Möglichkeiten in einem jeweils erheblichen Umfang gleichzeitig ab. Die Produzierende Industrie ächzt aufgrund versiegender Vorprodukte und die Notenbanken überschwemmen die Märkte mit frisch gedrucktem Geld.

Das Münchner ifo Institut schlug Alarm. Die deutsche Industrie sei mit ernsthaften Schwierigkeiten konfrontiert, ihr Soll aufgrund mangelndem Nachschubs zu erfüllen. Demnach meldeten 45 Prozent der befragten Unternehmen für den Monat April Probleme wegen Engpässen. Im Oktober 2020 hatten nur 7,5 Prozent der Firmen ein derartiges Problem. Im Januar 2021 schnellte der Anteil bereits auf 18,1 Prozent hoch.

Extrem von Nachschubmangel an Material sind die Unternehmen in den Branchen Kunststoff- und Gummiprodukten betroffen. Mit 71,2 Prozent haben schon mehr als zwei Drittel der Firmen ein Produktionshindernis zu bewältigen. Autohersteller kämpfen anteilig mit 64,7 Prozent der Unternehmen und in der Sparte von elektrischen Ausrüstungen mangelt es bei 63,3 Prozent der Produzenten. Dies zieht sich weiter über Computerhersteller (57,6 %), Möbelhersteller (56,9 %) und Unternehmen in den Bereichn Holzwaren, Korbwaren und Flechtwaren (53,3 %). Noch relativ glimpflich davongekommen waren dagegen Getränkehersteller (1,6 %) und die Pharmaindustrie (9,1 %).

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