Mietpreise für Studenten immer teurer – Überraschung?


Das Studentenleben muss man sich leisten können. Eines der größten Hürden stellen die Mieten für die notwendige Bleibe dar. Eine aktuelle Studie fand heraus, dass von Mietpreisanhebungen tatsächlich auch Studenten betroffen sind.

Studenten in neuen Bundesländern leben noch relativ günstig

Aussichtswohnung

Mietpreissteigerungen ließen Studenten nicht außen vor

Mit den steigenden Immobilienpreisen steigen naturgemäß auch die Mieten weiter in die Höhe. Die deutsche Statistikeinrichtung Destatis weist zwar seit Jahren einen annähernd stabilen Mietpreisanstieg aus, aber diese Angaben scheinen dann doch irgendwie aus der Luft gegriffen. Inzwischen nehmen die monatlichen Kalt-Mieten für Wohnraum gut 40 Prozent der (vermeintlich) verfügbaren Löhne bzw. Gehälter ein. Dass auch Studenten von ansteigenden Mietpreisen betroffen sind, erscheint eigentlich als selbstverständlich, dennoch wurde eine Studie durchgeführt, ob und in welchem Umfang Studenten vom Phänomen Mietpreisanstieg berührt werden.

Rund 22.000 Studenten im Bundesgebiet wurden von der Maastricht Universtiy und dem Personaldienstleister Studitemps über die Höhe der zu zahlenden Mietpreise befragt. Gemäß dem Ergebnis müssen Studenten im Bundesgebiet für Wohnraum tiefer in die Tasche greifen. Welch Überraschung. Wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwoch) berichten, liegt die durchschnittliche Mietpreishöhe derzeit bei 386,18 Euro (warm). Die Größe der Bleibe beträgt im Schnitt 28,9 Quardratmeter. Der Mietpreisanstieg entspricht somit um 16 Prozent gegenüber dem Stand vor 5 Jahren. (332,43 Euro, 29,3 qm).

Ebenso wenig überraschend ist die Erkenntnis höchst unterschiedlicher Mietpreise je nach Region. In den neuen Bundesländern sei das Preisniveau am geringsten und die teuersten Gegenden seien den Großstädten der alten Bundesländer zu finden. Das teuerste Studenten-Wohnpflaster ist demnach Konstanz am Bodensee. Dort kostet der Wohnraum im Schnitt 20,12 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von München mit 20,05 Euro pro qm. Am günstigsten kommen Studenten in Halle (Saale) bei einem durchschnittlichen Preis von 11,26 Euro pro qm davon. Weitere teure Pflaster sind Hamburg (19,27 Euro), Frankfurt (18,74 Euro), Wiesbaden (17,96 Euro) und die Bundeshauptstadt Berlin (16,53 Euro). Günstigere Studenten-Bleiben gebe es gemäß der Studie in Essen (12,23 Euro) und Kassel (12,27 Euro) und damit liegen diese westdeutschen Städte in Etwas im Preisgefüge in den neuen Bundesländern.

„Geteiltes Leid ist halbes Leid“. So auch das Motto bei der Wahl der Studentenwohnungen. Mit einem Anteil von 29,7 Prozent leben die meisten Studenten in einer Wohngemeinschaft. Nicht weit dahinter mit einem Anteil von 26,4 Prozent werden Wohnungen alleine genutzt. Nur knapp 4 Prozent der Studenten haben als Untermieter eine Bleibe gefunden.

Nach Auswertung der Studie kommt lt. den Funke-Zeitungen auch Studitemps-Chef Eckhard Köhn auf das Ergebnis, dass in den größten Städten des Bundesgebietes Mietpreissteigerungen stattfanden. Und davon sind auch Studenten betroffen.

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