Die Nominal- und Real-Löhne sind im Jahr 2020 gesunken und dies in einem weitaus deutlicheren Ausmaß als während der sog. Finanzkrise. Auf die Auswertung der seit Lockdown-Verordnung rasant gestiegenen Kurzarbeit-Gehälter hat man diesbezüglich (vorsichtshalber) gänzlich verzichtet.

Real-Löhne um 1 % gefallen – Ohne Berücksichtigung Kurzarbeit

Mindestlohnregelung
Im Jahr 2020 weniger Geld in der Tasche

Im Jahr 2020 hatten die Berufstätigen im Durchschnitt weniger (Rest-) Geld zur Verfügung als ein Jahr zuvor. Die nominalen Verdienste sind lt. Destatis im Jahresdurchschnitt um 0,6 Prozent gesunken, während im gleichen Zeitraum eine durchschnittliche Inflation von knapp 0,5 Prozent vorlag. Damit sanken im Jahr 2020 die realen Löhne um rund 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit wurde die Serie der ansteigenden Real-Löhne seit dem Jahr 2007 (erstmalige statistische Erfassung) erstmals wieder unterbrochen.

Ein „Kunstgriff“ der Statistiker bewahrte das Ergebnis vor noch weitaus deutlicher gesunkenen Real-Löhnen im Jahr 2020. Die Verdienste im Bezug zu Kurzarbeit wurden erst gar nicht mitgezählt.

Damit waren die Auswirkungen im Jahr 2020 aufgrund der Lockdown-Verordnungen weitaus deutlicher als in den Jahren der sog. Finanzkrise. Im Jahr 2009 lag der nominale Verdienst noch um 0,2 Prozent höher als im Jahr 2008 und aufgrund der durchschnittlichen Inflation ergab sich damals eine Absenkung des Real-Lohnes um 0,1 Prozent.

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