Ökonomen: Gedämpfte Konjunktur im ersten Halbjahr 2016


Gedämpfte Stimmung zum Wirtschaftswachstum in den kommenden Monaten. Ökonomen rechnen für den Euroraum mit gerade mal 0,4 Prozent Zuwachs in den ersten beiden Quartalen von 2016.

Wirtschaftswachstum und Inflation jeweils 0,4 Prozent

Geschäftsentwicklungen

Einschätzung der Ökonomen für erstes Halbjahr 2016

Die Wirtschaftslokomotive wird im ersten und zweiten Quartal 2016 nur mit Sparflamme voranschreiten. Ökonomen rechnen mit einem Zuwachs von 0,4 Prozent im ersten und zweiten Vierteljahr, jeweils gegenüber das Vorquartal. Rückblickend erwarten die Wirtschaftsforscher der Institute ifo (München), Istat (Rom) und Insee (Paris) ein Zunahme der Wirtschaft um 1,4 Prozent.

Demnach werden wieder die Konsumenten die größten Impulse für die Wirtschaft innerhalb der Währungsgemeinschaft beitragen. Privathaushalte profitierten vom Verfall der Rohölpreise und verfügten über ein höheres Einkommen. Die öffentlichen Kassen dürften jedoch vor einer höheren Belastung stehen. Vor allem in Deutschland werden die Ausgaben durch die Flüchtlinge nach oben getrieben.

Niedrige Zinsen und eine ansteigende Kapazitätsauslastung werden die Unternehmen voraussichtlich zu höheren Investitionen bewegen.

Die Inflation werde im zweiten Quartal 2016 auf 0,4 Prozent ansteigen, vorausgesetzt der Ölpreis bewege sich im Bereich von 35 US-Dollar und der Euro-Dollar-Wechselkurs im Verhältnis 1,08 Euro.

Soweit die Einschätzungen der Wirtschaftswissenschaftler aus derzeitiger Sicht, mit der Voraussetzung, dass alles so bleibt, wie es gerade ist.


Tarifomat24.de

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