Portoanhebung Post ab Juli 2019 – Ministerium räumte Weg frei


Die Deutsche Post hat ihr Begehren durchgesetzt und damit auch die Portoanhebung für Standardbriefe, Kompaktbriefe und Postkarten. Das Bundeswirtschaftsministerium räumte den Weg dafür frei.

Der Post müssen die gewünschten Renditen zugesprochen werden

E-Briefe

Emails schuld an notwendiger Portoanhebung

Wie bereits angekündigt wird die Deutsche Post bei einer ganzen Palette ihres Angebots die Gebühren zum 01. Juli 2019 anheben. Zwar wird gerne betont, dass die Bundesnetzagentur die von der Post gewünschten Portoerhöhungen absegnete, doch dies setzte die Erweiterung des gesetzlichen zulässigen Rahmens voraus. Da hätte die Bundesnetzagentur grünes Licht signalisieren können wie sie wollte, die Portoverordnung in ihrer vorangegangenen Fassung ließ eine derartige Gebührenanhebung gar nicht zu. Höchstens 4,8 Prozent Anhebung waren zulässig und dies wären bei 70 Cent „gutgerechnet“ 4 Cent gewesen. Nun steigt allerdings die Gebühr für einen Standardbrief um 10 Cent auf 80 Cent an.

Das Bundeswirtschaftsministerium hatte ein offenes Ohr für die Belange der Deutschen Post. Diese beschwerte sich über das Internetzeitalter, in dem es zu immer mehr E-Mail-Versendungen statt Papierbrief-Aufträgen komme. Eine Portoanhebung im zulässigen Bereich sei schlicht zu gering. Das Wirtschaftsministerium will den hohen Druck auf die Post erkannt haben, schließlich lag der Überschuss im Jahr 2018 nur noch bei etwas über 2 Milliarden Euro. Der Post müsse daher angesichts der strukturell vergleichbaren Postunternehmen im europäischen Ausland eine höhere Rendite bei den Umsätzen zugesprochen werden. Die Portoverordnung wurde kurzerhand angepasst, damit quasi die erhofften Renditen auch erreicht werden könnten.

Somit steigt der Preis für einen Standardbrief mit 20 g von 70 Cent auf 80 Cent an. Ganz nebenbei steigen auch die Preise für weitere Postwurfsendungen bzw. Briefe unterschiedlicher Größen. Eine Postkarte kostet ab 01. Juli 60 Cent (vorher 45 ct.). Ein sog. Kompaktbrief bis 50 g muss nun mit 95 statt 85 Cent freigemacht werden. Der Großbrief bis 500 g kostet nun 1,55 Euro statt 1,45 Euro. Auf den Maxibrief bis 2000 g müssen nun Briefmarken für 2,70 Euro (vorher 2,60 Euro) und auf den Maxibrief über 2000 g nun 4,90 Euro statt 4,80 Euro geklebt werden.

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