Mit dem neuen Jahr 2021 beginnen neben der Extra-Abgabe für das natürliche und für das Pflanzenwachstum dringend erforderliche Spurengas CO2 wieder die Rufe nach Anhebung des Renteneintrittsalters. Angesichts der bereits in den 1950er Jahren eingesetzten Entwicklungen bei der Zweckentfremdung der Rentenkasse könnte man die Bundesbewohner als eine auszupressende Zitrusfrucht bezeichnen.

Entgelte der Wertschöpfenden werden an allen Enden beschnitten

Fruchtsaftpresse
Wenn das Beste ausgepresst ist, werden die Reste sozialverträglich 'entsorgt'

Die Bundesrepublik zählt zu den reichsten Wirtschaftsgebieten der Welt. Das (relative) Vermögen des sehr rohstoffarmen Landes erarbeiteten somit die Gewerbetreibenden anhand von Wertschöpfung. Dazu kommt der seit Jahrzehnten erwirtschaftete übermäßige Handelsbilanzüberschuss. Damit erbrachte der im Bundesgebiet tätige Arbeitnehmer weitaus mehr Wertschöpfung als dieser selbst verbrauchte. Dies steht im krassen Widerspruch zu manchen irrlichternden Aussagen der Politiker, welche u.a. zum enger schnallen des Gürtels aufforderten und mit erhobenen Finger über ein Leben über die Verhältnisse klagten. Handelsbilanzüberschüsse sind Kapitalexport und letztendlich als „Auslandsvermögen“ bezeichnet. Nichts anderes als auf Papier gebrachte Forderungen ohne jeglichen tatsächlich erbrachten Ausgleich der Nutznießer. Gegenüber den inzwischen zweistelligen Billionen-Handelsbilanzüberschuss weist die Bundesbank geradezu kläglich anmutende Finanzreserven aus. Die Gegenrechnung des Bilanzüberschusses in Gold hörte bereits in den frühen 1970er Jahren mit der Auflösung des Bretton-Woods-Abkommens auf. Seither wuchs die Goldreserve der Bundesbank um keine einzige Unze mehr an. Die Frage, wo sich die Gegenleistung der exportierten Wertschöpfung eigentlich befindet, erscheint hier mehr als nur berechtigt. Im Bundesgebiet, eines der reichsten Länder der Welt, betrug das durchschnittliche Pro-Kopf-Vermögen im Jahr 2019 rund 216.000 Euro. Wie dieses Vermögen verteilt ist, zeigt der entsprechende Median-Wert. Dieser lag im gleichen Jahr bei rund 35.000 Euro.

Viel ist eben noch nicht genug

Erstaunlich ist angesichts der enormen Wertschöpfung der Arbeitnehmer die gängige Rentenpolitik der Bundesregierung, welche auf Geheiß so mancher „Renten-Experten“ die gesetzliche Rentenleistung kontinuierlich reduziert. „Demografischer Wandel“ heißt das Zauberwort. Da Anteile der exportierten Wertschöpfungen offensichtlich nicht in die Rentenkasse einfließen, sondern vom Arbeitnehmer hälftig selbst bezahlt werden, erscheint der durchschnittliche Altersanstieg der Bundesbewohner als Begründung für weitere Rentenkürzungen als berechtigt. Eine Kürzung der Rente drückt sich auch bei der Anhebung des Renteneintrittsalters aus und an diesem Punkt werden die Rufe der „Renten-Experten“ ständig auf hoher Lautstärke gehalten. So forderte jüngst „Wirtschaftsweise“ Monika Schnitzer lt. Handelsblatt die Anhebung des Renteneintrittsalters und zwar schnell. Die Anhebung der Lebensarbeitszeit sei unumgänglich, natürlich wegen dem „demografischen Wandel“.

Rentenkasse ist ein Selbstbedienungsladen

Die sog. öffentliche Hand scheint allerdings die Rentenkasse als eine aktiv genutzte stille Reserve für Ausgaben zu jedem erdenklichen Zwecks zu missbrauchen. Seit dem Jahr 1957 hat sich die Summe der entnommenen Gelder aus der Rentenkasse auf ca. 870 Milliarden Euro aufsummiert, so Otto W. Teufel, Renten-Experten und Ehrenbeirat der Aktion Demokratische Gemeinschaft (ADG). Es handelte sich längst um eine systematische Plünderung der Sozialkassen. Hätte die öffentliche Hand ihre Finger aus den Rentenkassen gelassen, würde die Rente heute um 13,6 Prozent höher ausfallen, so der ADG. Die Sorgen um einen Ausgleich der Rentenlücke durch betrieblicher oder zusätzlicher Rentenvorsorge wären unnötig. Offenbar scheinen die aufgrund der Entnahmen schrumpfenden Reserven der Rentenkasse nicht mehr auszureichen, denn die Bundesregierung nahm demnach nun auch die Reserven der Krankenkassen ins Visier.

Das Ergebnis ist (eigentlich) plakativ sichtbar

Sichtbares Resultat in einem der „reichsten Länder“ ist: Bundesbewohner haben das geringste Vermögen in der gesamten EU.

Nur als „Auslandsvermögen“ (uneinbringliche Forderungen) deklarierte Exporte, Target-II Salden im Billionen-Bereich (Forderungen im Euro-System), gekürzte Renten und geplünderte Sozialkassen. Die verantwortlichen Politiker kürzen Sozialleistungen, führen Hartz-IV ein und erklären, dass der Bundesbewohner (Wertschöpfer) auf zu großem Fuß lebe. Mit dem Start 2021 beginnt eine weitere Abgabe anhand des Spurengases CO2, die Strompreise steigen dank der desaströsen Energiepolitik weiter an, da allein schon im vergangenen Jahr mehr Strom importiert als exportiert werden musste. Die durch die Lockdown-Verordnungen provozierte Pleite-Lawine dürfte damit den „Rest“ erledigen.

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