Rufe nach Lockdown werden lauter – Ansichten gehen auseinander


Ansteigende Zahlen von positiven Corona-Tests lassen die Rufe nach einen erneuten politisch motivierten Lockdown lauter werden. Die Bewertungen der bisherigen und in Aussicht gestellten Maßnahmen gehen aber immer weiter auseinander.

RKI-Bewertungen und -Maßnahmen dürfen nicht hinterfragt werden

Corona-Infektion

Die Gräben werden durch Corona-Politik weiter aufgerissen

Mit den sich wieder überschlagenden Meldungen über tägliche Neuinfektionen im inzwischen 5-stelligen Bereich werden inzwischen auch wieder die Rufe nach einem erneuten sog. Lockdown deutlich lauter. Der Welt-Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery erklärte am Donnerstag der , dass ein erneuter Lockdown ab einer Infektionszahl von 20.000 dringend erforderlich sei. Darüber hinaus drohe ansonsten die Lage außer Kontrolle zu geraten. Die Gesundheitsämter seien in einem solchen Fall nicht mehr in der Lage, die Infektionsketten nachzuverfolgen und zu unterbrechen. Das Virus ließe sich ohne einen Lockdown nicht mehr bremsen.

Derartige Aussichten stoßen allerdings bei den Bundesbewohnern auf immer weniger Gegenliebe. Gemäß den im Rahmen des ZDF-Politbarometers erhobenen Zahlen sank der Anteil derjenigen, welche die gegenwärtigen Maßnahmen für “gerade richtig” halten auf 54 Prozent. Zwar noch eine Mehrheit, aber dennoch auf dem Rückzug. Gleichzeitig stieg der Anteil der Menschen, welche die bereits verordneten Maßnahmen für übertrieben halten um zwei Punkte auf 14 Prozent an. Knapp ein Drittel (30 %) fordert strengere Regeln.

Im Bezug auf eine Ausweitung der Pflicht für das Tragen einer Maske beschrieb der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, derlei Maßnahmen als ziemlich nutzlos. Er zweifelt an der Wirksamkeit von sog. Alltagsmasken im Kampf gegen Corona. Es gebe überhaupt keine wissenschaftliche Evidenz darüber, ob diese Alltagsmasken in der Tat effektiv seien. Die Verbindung der Maskenpflicht mit dem vorherrschenden “Vermummungsverbot” durch Reinhardt, war offensichtlich eine Steilvorlage für den als Gesundheitspolitiker zur Geltung gebrachten Karl Lauterbach (SPD). Er bezeichnete diesen Vergleich als “unentschuldbar” und forderte den Rücktritt des Präsidenten der Bundesärztekammer, falls dieser die Aussage nicht zurücknehme. Offenbar handelt es sich hier um einen Verstoß der bereits vom RKI-Präsidenten und Veterinär Lothar Wieler ausgesprochener Regel. Jegliche Entscheidungen und Maßnahmen des RKI dürfen demnach nicht angezweifelt und auch nicht hinterfragt werden.

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