Schere zwischen Pensionen und Renten geht auseinander


Die Schere zwischen Pensionen und Renten geht immer weiter auseinander. Im Jahr 2019 erhielten ehemalige öffentlich Bedienstete mit Eigenschaften eines Beamten rund das Dreifache an monatlichen Bezügen als ein gewöhnlicher Rentner.

Mehr als 53 Jahre Durchschnittslohn für Anspruch Mindestversorgung

Rentenbezüge

Linientreuer Dienst wird großzügig belohnt

“Wes Brot ich ess, des Lied ich sing”. Dieses im öffentlichen Dienst stets dem Vorgesetzten gegenüber geltende Sprichwort gilt beim Bediensteten mit den Eigenschaften eines Beamten auch über die Pensionierung hinaus. Besonders deutlich wird dies bei der Gegenüberstellung der zugesprochenen Pensionen der Beamten und den Renten für die einstigen Wertschöpfer. Der Unterschied ist inzwischen “markant”. Im Jahr 2019 erhielten Pensionäre im Durchschnitt das Dreifache an Ruhegelder als der “gewöhnliche” Rentner, so lt. Rheinische Post (Mittwoch) die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion. Demnach erhielten im letzten Jahr rund 440.000 der ehemaligen sog. Bundesbeamten im Durchschnitt 3.148 Euro pro Monat als Versorgungsbezüge. Im gleichen Zeitraum lag die durchschnittliche Altersrente eines ehemaligen Arbeitnehmers bei 1.110 Euro pro Monat.

Ein Jahr zuvor lag die durchschnittliche Monatsrente bei 1.057 Euro, während der Pensionär im Schnitt 3.080 Euro erhielt. Damit ein Arbeitnehmer auf die Mindestversorgung (1.760,13 Euro im Jahr 2019) eines sog. Bundesbeamten kommt, müsste dieser für 53,3 Jahre das Durchschnittseinkommen erzielen. Bedienstete im öffentlichen Dienst brauchen lediglich 5 Jahre am Ball zu bleiben, um einen Anspruch für diese Mindestversorgung zu erhalten. Welche Ansprüche der fleißigen “Liedsinger” in der nahen Zukunft bestehen, lässt die Rückstellung des Bundes für die Pensions- und Beihilfegelder erahnen. Im Jahr 2010 betrug die Rückstellung rund 450,3 Milliarden Euro. Diese wuchs bis zum Jahr 2019 auf fast 808 Milliarden Euro an.

Rein kosmetischer Natur sind aus diesem Grund oft die Statistiken zu den durchschnittlichen Altersbezügen. Hier werden meist Pensionen und Renten zur Berechnung des “Durchschnitts” in einen gemeinsamen Topf geworfen. Dies wirkt sich vor allem dann nachteilig für die Arbeitnehmer aus, wenn wenig bis gar nicht aufgeklärte Politiker Entscheidungen anhand der vorgefundenen und nicht differenzierten Rentenzahlen treffen.

Kosten & Leistungen Krankenkassen berechnen

Jetzt den kostenlosen GKV-Vergleichsservice nutzen:

Familie unter Schirm

  • Leistungsmaximum ausschöpfen
  • Heilmethoden Alternativmedizin
  • Bevorzugte Präventionsmaßnahmen
  • Einsparungen mit Direktversicherung
  • Tarifvergleich gewünschter Leistungen

Versicherungsdaten, Personendaten eingeben, fertig. Online-Tarifvergleich.

Jetzt vergleichen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.