Überzogener Corona-Lockdown kostet Lebensjahre


Der sog. Corona-Lockdown wird den Bundesbewohnern voraussichtlich weit über 37 Millionen Lebensjahre kosten. Anhaltendes Wirtschaftswachstum sorgte bisher für eine höhere Lebenserwartung, deshalb bleibt der wirtschaftliche Einbruch nicht ohne Folgen.

Verbreitete Armut wird weitere Lebensjahre der Betroffenen kosten

Altersarmut

Armut verkürzt Leben - Bundesregierung provoziert mehr Armut

Dass Menschen in einem wohlhabenden Haushalt ein durchschnittlich höheres Alter erreichen als Haushalte an der Armutsgrenze bzw. in Armut, ist bereits erwiesen und hat sich längst herumgesprochen. Angesichts der dramatischen Folgen der politisch motivierten Lockdown-Krise und den darauf erfolgten wirtschaftlichen Einbrüchen, ist die Verbreitung der ohnehin seit vielen Jahren ansteigende Armut im Bundesgebiet eine logische Konsequenz. Dieser Umstand wird voraussichtlich die durchschnittliche Lebenserwartung entsprechend nach unten ziehen. Damit gesellt sich neben der Lebensweise vieler Menschen bereits festgestellten mindestens stagnierende Lebenserwartung auch noch ein handfester weiterer Grund.

Ausgerechnet “Versicherungs-Oberlobbyist” Bernd Raffelhüschen wies auf die Möglichkeit einer erheblich gesenkten Lebenserwartung in der gesamten Bevölkerung hin. Der Wachstumseinbruch werde “deutlich mehr Lebensjahre” kosten als bisher bewahrt worden sind, so Raffelhüschen zur Welt (Montag). Demnach werde es weniger die Alten, sondern vielmehr die Jungen treffen. Die Maßnahmen zur Eindämmung der “Covid-19-Pandemie” seien unverhältnismäßig gewesen. Der Ökonom spricht von einer Veränderung der Lebenserwartung um annähernd einen Monat (0,89 Monate) je veränderten Prozentpunkt des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Diese Zahlen seien im Zuge der Auswertungen der Lebenserwartung seit den 1950er Jahren in Verbindung mit dem realen BIP pro Kopf ermittelt worden. Die Quellen dafür lieferte die Statistikeinrichtung Destatis.

Der von der Bundesregierung erwartete Rückgang des realen BIP im Jahr 2020 um 6,3 Prozent werde über die gesamte Anzahl der Bundesbewohner “mehr als 37 Millionen verlorene Lebensjahre” verursachen. Unterm Strich kommen dabei im Schnitt für jeden einzelnen Einwohner eine um rund 5 Monate reduzierte Lebenserwartung heraus. Die ebenfalls von Raffelhüschen kalkulierten durch den Lockdown verhinderten rund 60.000 Todesfälle kommen zusammen auf ca. 557.000 gewonnene Lebensjahre. Die Berücksichtigung der Vorerkrankungen reduziert den “Lebensgewinn” auf jedoch gut 180.000 Jahre. Dieser “Gewinn” steht somit als “Ausgleich” der 37 Millionen verlorenen Lebensjahre gegenüber.

Dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) werden diese Zahlen sicherlich nicht gefallen. Trotz der längst erkannten Reduzierung der durchschnittlichen Lebenserwartung aufgrund Lebensart bedingter Erkrankungen blieb der Lobbyverband zum Thema private Rentenversicherung stur bei der Variante immer älter werdender Menschen. Der nun von Raffelhüschen berechnete Lockdown-Effekt auf die Lebenserwartung übersteigt das Argument des GDV um ein Vielfaches. Zu einer Anpassung der berechneten Rentenbeiträge und -höhen wird es voraussichtlich jedoch nicht kommen.

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