Die Zahl der aus der Ukraine geflüchteten Menschen nahm bis April 2023 weiter zu. Die meisten Menschen suchten ihr Heil in Deutschland.

In EU fast 4 Mio. aus Ukraine Geflüchtete

EU
Zahl der in die EU geflüchteten Menschen stieg weiter an

Der Krieg in der Ukraine verursachte eine Massenflucht der Menschen überwiegend in das Gebiet der Europäischen Union (EU). Mit Stichtag 30. April 2023 zählte die EU-Statistikeinrichtung Eurostat fast 4 Millionen Menschen, die ihren eigentlichen Wohnsitz nicht in der EU haben und aufgrund der Invasion Russland das Weite suchten. Diese Menschen genießen innerhalb der EU einen temporären Schutzstatus.

Das EU-Land mit den meisten aufgenommenen Flüchtlingen aus der Ukraine ist Deutschland mit einem Anteil von 28 Prozent bzw. knapp 1,1 Millionen Menschen, gefolgt von Polen mit knapp 1 Millionen Menschen (25 %) und Tschechien mit gut 331.000 Menschen (8 %).

Zahl Ukraine-Flüchtlinge gestiegen

Gegenüber dem März 2023 ist die Zahl der Schutzbedürftigen aus der Ukraine EU-weit um rund 51.000 (+1,3 %) angestiegen. Die größte Zunahme wurde in Deutschland mit 22.480 Flüchtlingen bzw. um 2 Prozent gezählt. In Schweden nahm die Zahl der Ukraine-Flüchtlinge um 8.640 bzw. um 35 Prozent zu, gefolgt von Tschechien mit 6.605 weiteren Flüchtlingen (2 %).
Im gleichen Zeitraum ging die Zahl der aus der Ukraine geflüchteten Menschen in Polen um 4.700 (-0,5 %), Portugal um 2.520 (-4 %), Estland um 1.885 (-5 %) und in Frankreich um 985 (-1 %) zurück.

Im Verhältnis zur Bevölkerungszahl lag der Anteil der Ukraine-Flüchtlinge in Tschechien bei 3,2 Prozent, Polen und Estland je 2,6 Prozent, Litauen 2,5 Prozent, Bulgarien 2,3 Prozent und Lettland bei 2,1 Prozent. Im EU-Durchschnitt lag die Quote bei 0,9 Prozent.

Überwiegend geflüchtete Frauen

Von allen Empfängern eines temporären Schutzes nahmen die Flüchtlinge aus der Ukraine im April 2023 einen Anteil von 98 Prozent ein. Fast die Hälfte (47 %) waren Frauen im Alter von 35 bis 64 Jahren. Der Anteil der Kinder lag lt. Eurostat bei 35 Prozent. Der Anteil von erwachsenen Männern lag bei 18 Prozent.

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