Weiterer Stimmungseinbruch Weltwirtschaftsklima


Die Stimmung zum Weltwirtschaftsklima fällt von einem Tiefpunkt zum nächsten noch tieferen. Das Münchener ifo Institut meldete zum ersten Quartal 2019 einen Stimmungseinbruch in sämtlichen entwickelten Ländern.

In letzter Zeit wurden die Prognosen stets nach unten korrigiert

Wirtschaftsmotor

Wirtschaft verlangsamt das Tempo

Mit dem Fortschreiten des Jahres 2019 fällt sichtlich auch der einstige Optimismus der Ökonomen hinsichtlich der kommenden Wirtschaftsentwicklung. Das Münchener ifo Institut meldete am Montag einen das nun zum vierten Mal in Folge gefallenes Weltwirtschaftsklima. Zum ersten Quartal fiel der Wert von vormals -2,2 auf -13,1 Punkte ab. Demnach verschlechterten sich die Beurteilung zur aktuellen Lage sowie die Einschätzung der kommenden Entwicklung. Die Lagebeurteilung alleine betrachtet befinde sich nur noch etwas über der Null.

Die Verschlechterung des Wirtschaftsklimas sei in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften besonders stark ausgeprägt, allen voran die USA. Dort brachen die Erwartungen und die Lagebeurteilung förmlich ein. Der Pessimismus innerhalb der Europäischen Union (EU) sei ebenfalls stark angestiegen. Die befragten Experten korrigierten ihre Einschätzungen deutlich nach unten, so ifo.

Der starke Abfall des Wirtschaftsklimas in den Schwellen- und Entwicklungsländern in den vergangenen zwei Monaten sei jedoch gestoppt und im aktuellen Quartal auf stabilem Niveau verblieben. Ausnahmen bildeten Nordafrika sowie der Nahe Osten, wo sich das jeweilige Klima stark abkühlte.

Die Wirtschaftsexperten rechneten mit einer schwächeren Zunahme des Privatkonsums, des Welthandels sowie der Investitionen. Nach wie vor ginge ein Großteil der Befragten von zunehmenden kurz- und langfristigen Zinsen aus, aber deren Anteil habe sich inzwischen stark dezimiert. Diese rechneten nun mit einer globalen Abwertung des US-Dollars.

–Meinung–
Scheinbare Katastrophenstimmung aufgrund eines schwächer werdenden Wachstums. Es ist weder von wirtschaftlichen Einbrüchen, noch von Konsumverweigerung der Privathaushalte die Rede, sondern nur von einem ausgebremsten Wachstum. Natürlich spielen dahingehend auch die Zinsen eine starke Rolle, denn Wachstum muss sein, um das stets ansteigende Zinsvolumen stemmen zu können. Steigen die Zinsen an, wird die ebenfalls immer weiter ansteigende Schuld- samt Zinslast zu schnell erdrückend. Irgendwann sowieso.

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