Kühle Prognosen für dt. Wirtschaft im Jahr 2019


Die „kühlen Prognosen“ zum Ende vergangenen Jahres für 2019 hat das Münchener ifo Institut beibehalten. Das Wirtschaftsklima werde „rauer“.

Deutsche Wirtschaft werde 2019 voraussichtlich um 1,1 % zulegen

Exportaussichten

Eingetrübter Blick auf Export-Wirtschaft

Der Chef des Münchener ifo Institut, Clemens Fuest, erwartet für die deutsche Wirtschaft im Laufe des noch „frischen“ Jahres 2019 eine merkliche Abkühlung der Konjunktur. Gegenüber dem Handelsblatt betonte der Ökonom, dass Sorgen berechtigt seien.

Die schwächere Konjunktur werde sich nicht auf die deutsche Wirtschaft beschränken, sondern nahezu globale Ausmaße haben. Dabei seien die Impulse nicht ausschließlich in China zu verorten. „Das Weltwirtschaftsklima ingesamt wird rauer“, so Fuest. Der seit Jahren wachsende Anteil des deutschen Außenhandels mit China erreichte im Jahr 2017 inzwischen rund sieben Prozent, bzw. einen exportierten Wartenwert im Bereich von 86 Milliarden Euro.

Bisher blieben allerdings Europa und die USA die wichtigsten Handelspartner für die deutsche Exportindustrie. Im Jahr 2019 werden lt. dem ifo-Chef weiterhin die Einbrüche bei der deutschen Autoindustrie zu spüren sein. Hinzu kommen die anhaltenden Ängste vor den Folgen eines harten Brexits.

Entwarnung im Bezug auf die derzeit turbulenten Papiermärkte. Fuest geht nicht davon aus, dass die unruhigen Kurse an den Börsen für einen Wirtschaftsabschwung sorgen könnten.

Derzeit gehen die Ökonomen des ifo Instituts von einem Wirtschaftswachstum um 1,1 Prozent im Jahr 2019 aus. Das Jahr 2018 wird voraussichtlich mit einem Plus um 1,5 Prozent abgeschlossen haben.


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