Die Zahl der im Bundesgebiet gehaltenen Schweine schrumpft weiter zusammen. Mit ihnen sank die Anzahl der schweinehaltenden Betriebe in den letzten 10 Jahren um mehr als 40 Prozent.

Schweinehaltung schmilzt rasant ab

Schweinerüssel
Schweine im Bundesgebiet auf Rückzug

In Deutschland schrumpfte innerhalb der vergangenen Monate die Anzahl der gehaltenen Schweine weiter ab. Zwischen November (Stichtag 03.11.22) und Anfang Mai (Stichtag 03.05.23) ging der Schweinebestand im Bundesgebiet um 3,1 Prozent bzw. um 651.800 Tiere auf 20,7 Millionen zurück. Im Laufe des gesamten vergangenen Jahres (seit 03.05.22) ging der Schweinebestand um 7,3 Prozent bzw. 1,62 Millionen Tiere zurück. Im Verlauf der letzten 2 Jahre schmolz der Bestand um 16,1 Prozent bzw. um 3,99 Millionen Schweine ab. Im Jahr 1990 lag die Zahl der gehaltenen Schweine bei 30,8 Millionen Tiere und im Verlauf der jüngeren Zeit schmolz der Bestand auf den bisher niedrigsten Stand ab, so das Statistische Bundesamt (Destatis).

Zum Stichtag 03.05.2023 wurden im Bundesgebiet 9,5 Millionen Mastschweine gehalten, ein Rückgang um 1,7 Prozent bzw. um 169.200 Tiere als vor 6 Monaten. Die Zahl der Ferkel schrumpfte um 5,2 Prozent bzw. um 330.300 Tiere auf 6,0 Millionen. Die Zahl der Jungschweine reduzierte sich um 3,2 Prozent bzw. um 124.800 auf 3,7 Millionen Tiere.

Starker Rückgang bei Anzahl Betriebe

Die Anzahl der schweinehaltenden Betrieb ist in den vergangenen 10 Jahren deutlich gesunken. Zum Stichtag 03.05.23 gab es im Bundesgebiet rund 15.900 Betriebe und damit um 6,0 Prozent bzw. um 1.000 Betriebe weniger als vor 6 Monaten. Auf Jahressicht sank die Zahl dieser Betriebe um 10,8 Prozent bzw. um 1.900 Betriebe und im Zweijahres-Vergleich ging es um 19,3 Prozent bzw. um 3.800 Betriebe zurück. In den vergangenen 10 Jahren schmolz die Zahl der bei Betrieben gehaltenen Schweine um 25,2 Prozent bzw. um 7,0 Millionen Tiere ab. Die Zahl der Betriebe sank sogar um 43,4 Prozent.

Zahl der Rinder stabil – Aber weniger Milchkühe

Während die Zahl der schweinehaltenden Betriebe in den letzten Jahren stark zurückging, blieb die Zahl der Rinder fast auf stabilem Niveau. Zum Stichtag 03.05.23 wurden im Bundesgebiet rund 10,9 Millionen Rinder gehalten. Anteilig davon wurden 3,8 Millionen als Milchkühe gehalten. Ein Anstieg um 0,5 Prozent bzw. um 60.200 Rinder und 0,9 Prozent bzw. 34.500 Milchkühe weniger als vor einem halben Jahr. Damit ist der Trend der rückläufigen Zahl von Milchkühen fortgesetzt worden. Gegenüber November 2022 sank die Zahl der Haltungen lt. Destatis um 2,3 Prozent bzw. um 1.200 auf 51.700 ab. In den vergangenen 10 Jahren sank die Anzahl der Milchkuh-Haltungen um 36,2 Prozent bzw. um 29.300 Haltungen ab.

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