Anzahl Einbruchsdelikte im Jahr 2017 gesunken


Die Anzahl der gemeldeten Einbruchsdelikte ist im Jahr 2017 erneut zurückgegangen. Von einer Trendwende könne deshalb noch nicht gesprochen werden. Nach wie vor werde das Einbruchsrisiko unterschätzt.

Im Jahr 2017 rund 140.000 versicherte Einbruchsdelikte

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Teurer Hausrat im Visier der Einbrecher

Im Jahr 2017 wurden im Bundesgebiet erneut weniger Einbrüche begangen. Die Zahl der versicherten Einbruchsdelikte ging seit 2015 kontinuierlich zurück und im vergangenen Jahr lag der Rückgang auf Jahressicht bei 10 Prozent, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Ein Jahr zuvor betrug der Rückgang ebenfalls 10 Prozent.

Die im Rahmen des „Einbruchreport 2017“ präsentierten Einbruchszahlen beziehen sich ausschließlich auf gemeldete, bzw. versicherte Schäden. Diese lag bei rund 140.000 Einbrüchen. Die Anzahl sämtlicher Einbrüche inklusive der Dunkelziffer nicht erfasster Einbruchsdelikte liegt deshalb naturgemäß höher.

Im Jahr 2017 leisteten die Versicherer rund eine halbe Milliarden Euro für Schäden durch Einbruch. Pro Einbruch ergibt sich somit statistisch ein Schaden in Höhe von 3.250 Euro.

Trotz weniger Einbruchsdelikte noch keine Trendwende

Trotz des wiederholten Rückgangs der versicherten Einbrüche will der GDV nicht von einer Trendwende sprechen. „Die Trendwende beim Thema Einbruch ist eine Illusion. Jetzt Entwarnung auszurufen und uns nicht mehr nachhaltig für mehr und bessere Prävention einzusetzen, wäre das völlig falsche Signal. Die Fallzahlen sind so oder so viel zu hoch, die Aufklärungsquoten stehen dazu in einem eklatanten Missverhältnis“, so der Verband.

Nach wie vor werde das Risiko, selbst Opfer eines Einbruchs zu werden, unterschätzt. Eine vom GDV beauftragte Forsa-Umfrage ergab, dass rund die Hälfte der Befragten einen Einbruch in ihre Wohnung für wenig lohnenswert halte und Einbrecher deshalb wenig Interesse hätten. Jeder Dritte glaubt sich durch seine Wohnanlage in Sicherheit. Der GDV spricht von einem gefährlichen Verdrängungsmechanismus, „denn jeder kann Opfer eines Einbruchs werden.“

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