Die Höhe der Krankenversicherungsbeiträge hängt nicht vom Einkommen ab. Sie können selbst entscheiden, welches Leistungspaket der Privat Krankenversicherung zum Tragen kommen soll. Somit bestimmen Sie selbst die Beitragshöhe zur PKV im Rahmen der wählbaren Leistungen..

Folgende Kriterien werden von den Versicherern für die Festsetzung des Anfangbeitrages zur privaten Krankenversicherung berücksichtigt:

-Das Geschlecht des Versicherungsnehmers
-Das Alter zum Versicherungseintritt
-Der Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers
-Die Auswahl der Leistungspakete, bzw. Tarife

Die Tarife und Beiträge sind bei Frauen teurer, da das Risiko höher eingestuft und eine längere Lebenserwartung eingeschätzt wird.

Die Beiträge zur privaten Krankenversicherung richten sich nach Gesundheit und möglichen Vorerkrankungen des Versicherten. Zum ggf. angebotenen Basistarif PKV können demnach noch diverser Aufschläge hinzugefügt werden. Je nach Gesundheitszustand können sogenannte Risikozuschläge verlangt werden. Eine Privat Krankenversicherung kann einen Antragssteller auch ganz ablehnen, wenn diese das Gesundheitsrisiko zu hoch einschätzt. Neugeborene dürfen nicht zur Aufnahme in die PKV abgelehnt werden, wenn ein Elternteil mindestens für 3 Monate in einer privaten Vollversicherung versichert ist.

Meistens werden vor Vertragsabschluß die Fragen zu möglichen Gesundheitsrisiken und Vorerkrankungen mit einem Fragebogen geklärt. Es kommt auch vor, dass der Versicherer zur Aufnahme in die Privat Krankenversicherung eine vorhergegangene ärztliche Untersuchung verlangt.

Die private Krankenversicherung kann schon für Arbeitnehmer mit durchschnittlichem Einkommen günstiger als die GKV sein. Den grössten Beitrags-Vorteil haben höher verdienende und vollberufstätige Alleinstehende sowie Ehepaare ohne Kinder. Für Selbstständige und Freiberufler besteht ohnehin nur die Möglichkeit für eine eigenverantwortliche Versicherung in der Privat-Krankenversicherung.

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