Preisniveau Privatkrankenversicherung 2016 deutlich angestiegen


Das Preisniveau der Privatkrankenversicherung stieg zu Beginn 2016 deutlich an. Nur wenige Privatversicherte blieben von den teils saftigen Prämienanhebungen in der PKV verschont.

Privatversicherer erhöhten Prämien im Schnitt um 4,1 Prozent

Versicherungsschutz

Sprunghafter Prämienanstieg ist eine Eigenschaft der PKV

Das durchschnittliche Preisniveau der Privatkrankenversicherung (PKV) erfuhr Anfang 2016 einen merklichen Anstieg. Einige Gesellschaften hielten sich bei der Anpassung der Beitragshöhen nicht mit zurückhaltender Bescheidenheit auf und konfrontierten ihre Kunden mit saftigen Prämienaufschlägen.

Im Mittel stiegen die Prämien für die Privatkrankenversicherung zum Einstieg ins Jahr 2016 um 4,1 Prozent, so das Ergebnis des map-Report “PKV Ranking 2016”. Damit lagen die Prämienerhöhungen über dem jährlichen Durchschnitt der vergangenen 17 Jahre (+3,7 Prozent).

Kunden von der DKV und Hallesche mussten dagegen einen Aufschlag von 9,3 bzw. 9,8 Prozent hinnehmen. Besonders hart erwischte es die Privatversicherten mit einer Police von R+V. Die durchschnittlichen Prämienanhebungen betrugen für R+V-Kunden zum Jahreseinstieg ganze 16,4 Prozent.

Vier Versicherungsgesellschaften ließen die Beiträge für die Privatkrankenversicherung auf dem bisherigen Stand. Kunden von Signal, Deutscher Ring, Familienfürsorge und Allianz bleiben in diesem Jahr von erhöhten PKV-Kosten verschont.

Das “Regelwerk” rund um die Privatkrankenversicherung verhindert eine stetig gleichmäßige Beitragsanpassung. Die Versicherten müssen sich nach einer Phase der Ruhe ohnehin auf größeren Preissprünge einstellen. Somit sind die im Jahr 2016 verschont gebliebenen Privatversicherten eigentlich nur mit einem blauen Auge davon gekommen. Der Kostenanstieg im Jahr 2017 kann ziemlich deutlich ausfallen.

Der schnelle Wechsel nach der Ankündigung einer Beitragsanhebung ist in der Privatkrankenversicherung nur bedingt geeignet. Die ältere Generation, deren Verträge schon in die Jahre gekommen sind, haben in der Regel sehr schlechte Karten. Generell zieht der Wechsel zum nächsten PKV-Anbieter den Verlust der Altersrückstellung mit sich. So könnte der finanzielle Verlust für junge Menschen noch hinnehmbar sein, aber ein Neuvertrag im hohen Alter geht oft weit über die Schmerzgrenze hinaus.

Dennoch haben Privatversicherte die Möglichkeit trotz Beitragserhöhungen Geld zu sparen. Der interne Wechsel in einen alternativen Tarif kann sich durchaus rentieren. Hier steckt nicht selten besonders für die Versicherten mit älteren Verträgen ein großes Einsparpotenzial.

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Ein Kommentar

  • Die Preisspirale wird in den nächsten Jahren noch weiter anziehen. Hier sollte jeder, der in der nächsten Zeit die Wahl, genau abwägen und nach Beratung durch einen Fachmann entscheiden.

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